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Eckernförde Yoga am Strand: Da steckt Energie drin!
Lokales Eckernförde Yoga am Strand: Da steckt Energie drin!
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18:37 19.07.2018
Von Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Auf dem sandigen Untergrund sind die Übungen eine besondere Herausforderung - zum Beispiel die Haltung des Baumes, die Teilnehmer zum Abschluss gemeinsam einnehmen. Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck
Surendorf

Mittwochabend am Surendorfer Kurstrand. Die Sonne steht über der Mole, es ist immer noch 24 Grad warm. Doch der Wind weht frisch. „Hallo, hallo“, ruft Yogalehrerin Stephanie Hauptmann, genannt „Steph“, fröhlich den Leuten zu, die aus allen Richtungen auf den offenen Pavillon zustreben. Dort soll heute die Yoga-Stunde stattfinden soll. Direkt am Wasser ist es diesmal zu windig.

Ein Erlebnis im Sand

„Ihr könnt Matten oder Handtücher nehmen, oder auch direkt in den Sand gehen“, erklärt die 25-jährige Yogalehrerin aus Stohl. „Das ist dann gleich eine taktile Schulung“, sagt sie lachend. Stimmt: Der Sand, der an dieser Stelle auch viele kleine Steinchen enthält, macht Yoga zu einem ganz neuen Erlebnis.

Neulinge und Stammgäste

An die 20 Besucher – Neulinge, aber auch Stammgäste – haben sich um Steph gruppiert, mit Blick gen Ostsee. „Versucht, bei euch zu bleiben und genießt die Zeit“, sagt Steph – los geht’s mit der Anfangsentspannung. Wir liegen im Sand und spüren: überall Energie! Der Wind rauscht, die Ostsee ebenso, die Abspannungen des Pavillons klappern. Es riecht ein bisschen nach Seetang, im Nacken drücken ein paar Steinchen. Der Geist wandert zwischendurch mal kurz zur Arbeit. Und dann wieder zum Frischluft-Gefühl.

Fließende Bewegungen

Danach klopfen wir den ganzen Körper ab – Beine, Bauch, Brustkorb, Arme, Rücken. Und noch eine Runde – und noch eine, noch schneller. Steph lacht fröhlich, als sie sich dabei fast selbst überholt. Es folgen klassische Übungen aus dem Hatha- und Ashtanga-Yoga. Sie habe kein festes Programm, erklärt die Stohlerin hinterher – sie schaue einfach auf die Teilnehmer: „Wichtig ist mir, dass es etwas Fließendes ist.“ Ihr ganzheitlich orientiertes Yoga soll Körper und Geist durch Haltungen und Atemtechniken wieder in Ausgleich und Harmonie bringen, erklärt sie.

Die Welt steht kopf

Und so balancieren wir uns einbeinig im sogenannten Baum aus, nehmen die Heldenhaltung ein, gehen in den Hund: Hände in den Boden, die Füße auch, dazwischen der Po gen Himmel gestreckt. Beim Blick nach hinten, zur Promenade, steht die Welt kopf. Wie wir auf die vielen Menschen dort wirken? Das spielt längst keine Rolle mehr. Yoga am Strand ist ein Genuss. Viel zu schnell kommt die Schlussentspannung!

"Steph" gibt auch Kinderyoga

Stephanie Hauptmann praktiziert seit zehn Jahren Yoga, lehrt mittlerweile an verschiedenen Orten, gibt auch Kinderyoga. „Es macht mir total Spaß mit den Leuten“, erzählt die 25-Jährige strahlend: „Yoga ist meins!“

Begeisterte Teilnehmer

Teilnehmerin Uschi Fischer (65) ist begeistert. „Man hat den blauen Himmel, frische Luft, Urlaubsfeeling“, sagt die Osdorferin. „Man ist so bei sich, dass man vom Drumherum gar nichts mitkriegt“, findet Gudrun Dorow aus Schwedeneck. Sie ist stellvertretende Leiterin der Volkshochschule Küste Dänischer Wohld und geht davon aus, dass Yoga am Strand auch nächstes Jahr angeboten wird.

Yoga-Termine

Yoga für Jedermann läuft bis zum Ende der Sommerferien mittwochs von 19.30 bis 20.30 am Surendorfer Kurstrand. Die die Gebühr von 4 Euro wird vor Ort kassiert. Auch andernorts gibt es immer mal wieder Yoga im Sand. In Strande zum Beispiel lädt Yogalehrerin Jutta Diesch noch vom 22. Juli bis zum 5. August sonntags von 9 bis 10 Uhr bei guter Witterung dazu ein; Treffpunkt: bei Alexy, Kosten: 10 Euro pro Stunde.

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