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Eckernförde Was sich unter Wasser verändert
Lokales Eckernförde Was sich unter Wasser verändert
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15:43 08.08.2017
Von Christoph Rohde
Manuel Schertler (links) und Julian Küpperbusch haben das Projekt Baseline Eckernförde ins Leben gerufen. Quelle: hfr

Auslöser, sich zu engagieren, war für Manuel Schertler ein für ihn überraschendes Taucherlebnis. 2002 hatte er schon einmal die Unterwasserwelt an der Eckernförder Außenmole erkundet. Als er vor eineinhalb Jahren von Kiel nach Eckernförde zog, tauchte er wieder an gleicher Stelle. Doch der Unterschied war krass. „Da lagen Welten dazwischen“, sagt Schertler. Damals habe es dort viel mehr Fische gegeben, mehr Dorsche, mehr Flundern, teils auch Aale. „Jetzt kann ich froh sein, wenn ich überhaupt mal einen Dorsch sehe.“

Eine Handvoll Taucher macht in Eckernförde mit

Bei einem Tauchkurs, den er beim Tauchverband GUE (Global Underwater Explorers) absolvierte, kam der Eckernförder in Kontakt mit dem Projekt Baseline. Gleichzeitig fand er in Julian Küpperbusch, ebenfalls Freizeittaucher aus Eckernförde und Marinesoldat, einen Gleichgesinnten. Zu diesen beiden festen Mitgliedern der örtlichen Baseline-Initiative hat sich inzwischen eine Handvoll weiterer Taucher gesellt, die das Vorhaben unterstützt. „Jeder kann mitmachen, der möchte“, wirbt Schertler für das gemeinsame Projekt.

Einmal monatlich zum gleichen Unterwasser-Spot

Das Prinzip von Baseline ist so einfach wie effektiv: Taucher begeben sich in regelmäßigen Abständen zu immer gleichen Unterwasser-Spots in der Eckernförder Bucht und dokumentieren dort die aktuellen Zustände. Seit Anfang des Jahres steuern die Initiatoren mindestens einmal im Monat diese Punkte an. „Wir sind ganzjährig dabei, auch im Winter bei drei Grad Celsius Wassertemperatur“, sagt Küpperbusch. Er und Schertler verfügen über spezielle Trockentaucheranzüge. Doch auch Taucher, die sich nur im Sommerhalbjahr beteiligen möchten, sind willkommen.

www.pb-eckernfoerde.de

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