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Eckernförde Kugel rollt auch bei Regen
Lokales Eckernförde Kugel rollt auch bei Regen
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14:46 11.02.2019
Von Manuela Schütze
Auch von dem beständigen Nieselregen und nur sechs Grad Celsius ließen sich die Teilnehmer des Lindauer Boßelturnieres nicht abhalten. Insgesamt ging 29 Mannschaften auf die aufgrund des schlechten Wetters verkürzte Strecke. Sechs sagten wegen Krankheit ihre Teilnahme ab. Quelle: Manuela Schütze
Lindau.

„Das Verkürzen der Strecke um 500 Meter war die richtige Entscheidung. Gerade als wir fertig waren, begann es richtig zu regnen. So aber hatten alle wieder viel Spaß, eine gelungene Veranstaltung“, bilanzierte Organisator Harald Kelm nach der Siegerehrung.

Das Team „Alles gut, nichts passiert“, ist früh dran. Mehr als eine halbe Stunde vor dem Start um 10 Uhr haben sich die sechs Männer samt Bollerwagen am Startplatz eingefunden. Die Stimmung ist nicht nur bei ihnen bestens. Bei einigen Teilnehmern lugt unter der Regenkleidung ein Mannschafts-T-Shirt durch. Viele sind jedes Jahr dabei. Unter ihnen das Team Paulaner mit Kay Ziegler, Torben Hinrichs, Nils Zimmer, Patrick Rasch und Malte Paasch. Sie holten sich im letzten Jahr den (Wander-)Pokal. Natürlich wollen sie den Sieg verteidigen. Am Ende wird Harald Kelm für sie den zweiten Platz mit 21 Wurf verkünden.

Vor 17 Jahren hat die Freie Wählergemeinschaft der Gemeinde Lindau (FWGL) das Boßelturnier als Beitrag zum Gemeindejubiläum ins Leben gerufen. Die Idee kam an. Für viele Spieler ist das Boßel-Turnier ein fester Termin im persönlichen Kalender geworden. Diesmal haben sich auch drei neue Teams angemeldet. „Es fördert die Nachbarschaft, man knüpft Kontakte“, umschreibt Maren Dehnhardt aus dem Team Dorfstraße Lindau den Reiz.

Mit einem Pfiff ruft Peter Uppendahl vom Orga-Team zum Start auf, erklärt über die Streckenverkürzung und Pausenstation auf Hof Pewarder auf. Das Turnier ist angemeldet. An der Straße stehen Hinweisschilder für Autofahrer, an einigen Straßengräben haben die Organisatoren Fangzäune aufgestellt, falls die Kugel vom Weg abzukommen droht.

29 Teams mit maximal fünf Teilnehmern pro Team verteilen sich auf sechs Gruppen. Pro Gruppe gibt es zwei Boßel-Kugeln. Die Teilnehmer müssen die 1,3 Kilogramm schwere Gummikugel möglichst weit längs der Straße werfen. Es gewinnt das Team, das das Ziel mit den wenigsten Würfen erreicht. Um 13 Uhr haben alle die Strecke absolviert und lassen das nasskalte Wintervergnügen im Revensdorfer Restaurant Santorini ausklingen.

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