Navigation:
Leserreisen ePaper OnlineServiceCenter (OSC)
HDW hofft auf „Tropenauftrag“

U-Boote an Kolumbien übergeben

Von Frank Behling

HDW steht vor der Erteilung eines wichtigen U-Boot-Auftrages aus Kolumbien. Damit bleibt die Kieler Werft im strategisch wichtigen U-Boot-Markt Südamerika am Ball.
Kolumbien hat heute zwei ausrangierte Kieler U-Boote im Marinearsenal offiziell übernommen. Die Boote sollen nach einer Überholung bei HDW die Marine Kolumbiens in der Karibik verstärken

Kolumbien hat heute zwei ausrangierte Kieler U-Boote im Marinearsenal offiziell übernommen. Die Boote sollen nach einer Überholung bei HDW die Marine Kolumbiens in der Karibik verstärken.

© Behling

Kiel. Kolumbiens Marine hat gestern in Kiel zwei U-Boote in Dienst gestellt. Die Boote „Intrepido“ und „Indomable“ gehörten bis zum 31. März vorigen Jahres als „U 23“ und „U 24“ zur Deutschen Marine.

 Im Falle eines Auftrages sollen die bislang nur für den Einsatz in Nordeuropa genutzten Boote mit Hilfe von HDW für die Karibik „tropentauglich“ gemacht werden. Nach der Tropikalisierung soll die Verlegung der 48,6 Meter langen und 500 Tonnen verdrängenden Boote in die Karibik erfolgen.

 In Kolumbien werden „Intrepido“ und „Indomable“ die einst bei HDW in Kiel gebauten U-Boote „Tayrona“ und „Pijao“ unterstützen.. Diese Boote waren 1972 bis 1975 bei HDW in Kiel entstanden. Die ehemaligen deutschen U-Boote gehörten zur einst 18 Boote starken Klasse 206 der Marine. Die letzten sechs Boote waren 2010 und 2011 ausgemustert worden. Seitdem liegen vier U-Boote in Kiel. Die übrigen beiden Boote sollen für „Intrepido“ und „Indomable“ als Ersatzteilspender dienen. Um die vier U-Boote hatte sich auch Thailand beworben. Die Regierung in Bangkok hat ihr Interesse jedoch zurückgezogen, nachdem sie ein Angebot aus Korea erhalten hatte.

Nächster Artikel
Nächster Artikel
Vorheriger Artikel
Voriger Artikel
Anzeige

Landespolitik

"Hansa Marburg"

Die vor gut einem Monat vor der westafrikanischen Küste von Piraten entführten Seeleute des deutschen Containerschiffes "Hansa Marburg" sind wieder frei. Die vier Besatzungsmitglieder seien am Donnerstag nach Verhandlungen freigekommen und befänden sich mittlerweile in Deutschland, teilte die Bundespolizei in Bad Bramstedt mit.

Politik weltweit

Holstein Kiel

Heimspiel gegen SC Victoria Hamburg
Zehn Minuten vor dem für 14 Uhr geplanten Anpfiff soll Christian Jürgensen (re.), der ab dem 1. Juli beim ETSV Weiche Flensburg unter Vertrag steht, einen würdigen Abgang aus dem Nest der „Störche“ erhalten.

Tag der großen Emotionen im Holsteinstadion: Die „Störche“ erhalten am letzten Spieltag für ihren Titelgewinn in der Fußball-Regionalliga Nord die neu kreierte Meisterschale. Zuvor wird Christian Jürgensen, dienstältester Akteur im Kieler Kader, verabschiedet. Und die Gäste von Victoria Hamburg bangen bei ihrem Saisonfinale (Sonnabend, 14 Uhr) um den Klassenerhalt. KN-online berichtet für Sie live vom Spiel. Kostenpflichtiger Inhalt


Top