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Leser-Rezepte

Weihnachten, ein kulinarisches Fest

Von Annemarie Heckmann

Früher war mehr Lametta: So ließ Loriot Opa Hoppenstedt lamentieren. Früher, da war die Gans knuspriger, das Plätzchen gehaltvoller. Unsinn? Vielleicht. Lametta für dieses Jahr haben im übertragenen Sinne jedenfalls unsere Leser gestiftet: ihre besten Rezepte. Die stehen jetzt online, und eine Auswahl erscheint bis zum Fest im Blatt.
Foto: Festlich und fein: Baumkuchen von Sabine Lutz.

Festlich und fein: Baumkuchen von Sabine Lutz.

© hfr

Kiel. Ist es denn wirklich so schwierig, eine Rindsroulade auszuwickeln oder einen Nachtisch gerecht unter all denen zu verteilen, die an einem Tisch sitzen? Sicher. Und das nicht nur bei Loriot. Genauso schwierig ist es, das Essen zu zaubern. Plätzchen, die im Ofen zu Stein backen, Geflügel, das zäh verharrt? Nein, in diesem Jahr wird alles besser. Wie, dazu haben unsere Leser die besten Tipps geschickt – 105 Rezepte insgesamt. Das Spektrum reicht von allergikergerechten Lebkuchen (ohne Gluten, Laktose und Milcheiweiß) über einfachen Mürbeteig bis hin zu Zaubereien wie einem Rehrücken, dessen Zubereitung sich über zwei Tage erstreckt.

Herzhaft ist auch die Empfehlung von Gerd Krey, der einen Lamm-Rollbraten mit Spinat und Hackfleisch füllt und diesem mit Senf, Pfeffer und Chili eine gewisse Schärfe schenkt. Ausgefallen ist nach den Worten von Gabriele Schmidt ihr Tipp für das Weihnachtsessen: gefüllte Gänsebrust mit Feigenrotkohl und Süßkartoffelpüree. Die Gänsebrust füllt sie mit einer Mischung aus gehackten Feigen, Rosmarin, gemahlenen Mandeln und Schmand. Und der Rotkohl wird mit zwei Esslöffeln Himbeergelee und gewürfelten Feigen vermischt und mit Piment, Muskatnuss, Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Alles viel zu viel und viel zu modern? Viele der Rezepte sind ganz klassisch. Und ein großer Teil ist für den Backofen gedacht. Lore Grimm verrät beispielsweise ihr Geheimnis für knusprige Weihnachtsplätzchen. Dabei aromatisiert sie Zucker mit Rosenwasser, kocht diesen später auf und vermischt ihn nach dem Erkalten mit Butter und Mehl, fügt Sukkade, Zimt, Kardamom und Hirschhornsalz hinzu und verknetet dies zu einem Teig. Für sie selbst sind mit dem Rezept auch viele Erinnerungen und Gedanken verbunden. Jetzt hat ihre Tochter das Backen übernommen. Und auch Else Koslowsky setzt auf einen Klassiker: Vanillekipferl. Variabel ist dagegen der Tipp von Joana Peters: heiße Wecken. Die werden aus einem Hefeteig gemacht, mit Rosinen verfeinert und lauwarm mit Butter bestrichen genossen. Und wer es mag, kann diese Wecken auch mit Käse oder Wurst herzhaft variieren.

Zwanzig ausgewählte Rezepte werden an den Tagen bis Heiligabend im Regionalteil veröffentlicht. Diese werden mit Gutscheinen der Bäckerei Günther in Höhe von je 25 Euro gewürdigt. Alle eingesandten Vorschläge werden mit einem Stollen belohnt und ab 1. Dezember ins Internet (www. kn-online.de) gestellt. Dort können die Leser über ihre Lieblingsrezepte in den Kategorien Gebäck, Lebkuchen und Weihnachtsessen abstimmen. Die drei beliebtesten Rezepte werden schließlich von der Bäckerei Günther nachgebacken und an eine soziale Einrichtung gespendet. Welche Einrichtung das sein soll? Dazu können die Internetnutzer ebenfalls Vorschläge machen.

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