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Neumünster Neuer Chef im 1. Polizeirevier
Lokales Neumünster Neuer Chef im 1. Polizeirevier
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18:45 11.01.2018
Von Sabine Nitschke
Reinhard Berg, Erster Polizeihauptkommissar, ist der neue Chef des 1. Polizeireviers Neumünster in der Altonaer Straße. Quelle: Sabine Nitschke

An der Wiege, die 1960 in Rendsburg stand, war ihm die polizeiliche Laufbahn nicht vorbestimmt. Gänzlich ohne familiäre Vorbelastung war dem Zwölfjährigen klar: „Ich will zur Polizei.“ Dieser Wunsch verfestigte sich mit den Jahren. Auf das Studium an der heutigen Fachhochschule für Verwaltung und Dienstleistung in Altenholz ab 1986 folgte die Leitung des Ermittlungsdienstes beim Revier Rendsburg-Stadt. Ab 1992 leitete Berg acht Jahre die Polizeistation Hohenwestedt, war bis 2015 stellvertretender Sachgebietsleiter im Landespolizeiamt und kam 2016 als Stellvertreter zum 1. Revier nach Neumünster.

77 Beamte zählt das 1. Polizeirevier

„Das ist etwas Besonderes, die Verantwortung für so ein Revier zu tragen“, konstatiert der Nachfolger von Dieter Jung. Die Neuorganisation der Polizei an der Schwale hat er miterlebt und mitgetragen. 25 Beamte hat das 2. Revier am Hansaring ans 1. Revier abgeben müssen, bei dessen 77 Beamten nun alle Einsatzanforderungen einschließlich des Notrufs 110 ankommen. Das 2. Revier, jetzt 54 Köpfe stark, ist für jugendliche Kleinkriminalität, häusliche Gewalt, Prävention, alle Stadtteilstationen und somit das soziale Umfeld zuständig.

Gut aufgestellt in Tiefe und Breite

Den örtlichen Schwerpunkt in Neumünster sieht Berg derzeit beim Wohnungs- und Einbruchsdiebstahl. „Aber nicht, weil die Zahlen so extrem hoch sind, sondern weil die dunkle Jahreszeit herrscht.“ Die Probleme mit Salafisten, Rockern und Rechtsextremen sind in Neumünster früher weitaus größer gewesen als heute. Und von Internetkriminalität bleibt die hiesige Polizei verschont, muss sich aber zusehends mit digitaler Spurensuche (Handy, Autotechnik) auseinandersetzen. „Was die technische Ausstattung angeht, ist die Polizei in den vergangenen Jahren weit nach vorn gekommen“, urteilt Berg. „Wesentlich ist, dass wir in der Breite wie in der Tiefe gut aufgestellt sind.“

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