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Kaum noch Karten im Vorverkauf

SHMF in Neumünster Kaum noch Karten im Vorverkauf

Startenor Jonas Kaufmann in Neumünster ausverkauft, dito der Brass im Gerisch-Park und nur noch Emporen-Plätze für Avi Avital in der Vicelinkirche. Ein Zusammenhang mit Groß-Einkäufen des SHMF-Fördervereins hält Festival-Intendant Christian Kuhnt jedoch für ausgeschlossen.

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Das Festival Brass im Gerisch Park, im vergangenen Jahr ein Highlight, ist längst ausverkauft.

Neumünster. "Kaum den Hauch einer Chance", so eine Mitarbeiterin im Großflecken-Pavillon des Konzertbüros Auch & Kneidl hätten Fans für die große Operngala mit Jonas Kaufmann, der derzeit als weltbester Tenor gehandelt wird, und den Hamburger Symphonikern unter Dirigat von Jochen Rieder gehabt. Hör-Genuss ist noch zu haben, wenn am 24. Juli Avi Avital und vier Nachwuchs-Mandolinisten in der Vicelinkirche am Kleinflecken spielen, aber nur noch mit eher eingeschränkter Sicht von den Emporen. Und die 400 Plätze für den Brass im stimmungsvollen Ambiente des Skulpturen-Parks waren nach Informationen dieser Zeitung bereits am Sonntag vergeben.

Dass die mittlerweile auf 5300 angeschwollene Zahl der Mitglieder, die in Der Verein SHMF zusammengeschlossen sind und das Festival mit Jahresbeiträgen von 75 Euro pro Einzelperson und 100 Euro für Paare fördern, eine Ursache sein könnte, wies Intendant Kuhnt am Dienstag auf Anfrage von sich. "Unsere Fördermitglieder kommen nur bei bestimmten Konzerten bevorzugt zum Zuge", sagte Kuhnt. In erster Linie bei den besonders begehrten in der Hamburger Elbphilharmonie. "Dann ist für diejenigen, die uns schließlich fördern, ein bestimmtes Kontingent von Karten reserviert." Eine Kontingentierung habe man für das Kaufmann-Konzert in der Holstenhalle angesichts der Hallen-Kapazität gar nicht für nötig gehalten.

Ansonsten, so Kuhnt, habe jeder Interessierte die Möglichkeit gehabt, bereits ab dem 16. Februar im Internet unter www.shmf.de Karten online zu buchen.

Für Kuhnt steht fest: „Das Problem am Kartenverkauf liegt darin, dass wir sehr erfolgreich sind. Aber das ist eigentlich ein sehr schönes Problem.“ Nach Informationen dieser Zeitung wollen örtliche Beiräte des Festivals dennoch einen Vorschlag wagen, der ein anderes kleines Kontingent verfolgt: für den örtlichen Vorverkauf.

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