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Rekord-Baby Theo kam eine Woche zu früh

1000. Geburt im FEK Rekord-Baby Theo kam eine Woche zu früh

Die 1000. Geburt in diesem Jahr konnte Neumünsters Friedrich-Ebert-Krankenhaus vermelden. Mama Nadine Kalfier (33) aus Aukrug und Baby Theo hatten es sehr eilig.

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Theo, das Baby der 1000. Geburt im FEK: strahlend präsentiert von Hebamme Katharina Harms und Dr. Ivo Heer.

Quelle: Sabine Nitschke

Neumünster. „Um 20.45 Uhr am Mittwochabend ging es los, um 23.22 Uhr war Theo da“, sagte Hebamme Katharina Harms. „Das ist ungewöhnlich schnell für eine Erstgebärende“, kommentierte Chefarzt Dr. Ivo Heer. Papa Sven Sieling (29) hatte zuerst „einen Riesenbammel, aber ohne mich wäre es dann doch nicht gegangen“. Eine Woche früher als geplant hielt die stolze Mama dann 3810 Gramm und 50 Zentimeter Baby im Arm.

Beachtlich findet Heer auch, dass im FEK in Neumünster die Rate der Kaiserschnittgeburten bei nur 22,9 Prozent lag – gegenüber 32 Prozent im Vorjahr und dem aktuellen Bundesdurchschnitt. „Diese überaus erfreuliche Entwicklung spricht dafür, dass wir uns als Team gut um die Geburten kümmern. Nach einer normalen Geburt fällt der Mutter die Rückkehr aus dem Wochenbett leichter, sie stillt leichter, hat eine intensivere Beziehung zu dem Kind. Die Kinder müssen deutlich weniger auf die Intensiv-Einheit, trinken mehr und haben eine gute frühkindliche Entwicklung.“

Die 1000. Geburt in 2016 war übrigens ein „Christkind“ gewesen; in den drei Jahren davor gab es im FEK jeweils weniger als 1000 Geburten. Durch Zwillingsschwangerschaften kamen im FEK in 2017 bis zum 27. Dezember 1015 Kinder zur Welt. Donnerstag hatten die Hebammen übrigens alle Hände voll zu tun: Nach Theo kamen innerhalb von vier Stunden weitere fünf Babys.

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