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Neumünster Mutter starb, Fahrer freigesprochen
Lokales Neumünster Mutter starb, Fahrer freigesprochen
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19:43 12.06.2018
Die Handynutzung des Fahrers habe nicht zu dem Unfall geführt, urteilte das Gericht. Quelle: Monika Skolimowska/dpa (Symbolbild)
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Neumünster

Es sei nach der Anhörung eines Unfallgutachters und eines Polizeibeamten nicht auszuschließen, dass der Unfall - unabhängig von einer möglichen Handynutzung des Angeklagten - unvermeidbar war, urteilte das Amtsgericht Neumünster nach Angaben eines Gerichtssprechers. Die Reaktionszeit sei zu kurz gewesen.

Die Staatsanwaltschaft will Berufung gegen das Urteil prüfen. Der Ankläger ging davon aus, dass die Handynutzung des Autofahrers Mitte Januar 2017 zum Unfall führte und beantragte wegen fahrlässiger Tötung eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und sechs Monaten sowie die Entziehung der Fahrerlaubnis. Der Verteidiger plädierte dagegen auf Freispruch.

Zu der tödlichen Kollision kam es, als der Angeklagte bei Tempo 120 seinen Wagen nach einem Überholmanöver wieder auf die rechte Fahrspur lenkte und die junge Mutter mit einer Geschwindigkeit von rund 60 km/h von der Standspur zurück auf die Autobahn fuhr. Die 34-Jährige starb, ihr acht Monate alter Sohn überlebte mit leichten Verletzungen. 

Von dpa

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