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Neumünster Daten mit Infos über die Patienten
Lokales Neumünster Daten mit Infos über die Patienten
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16:50 25.10.2018
Von Susanne Wittorf
Kooperationspartner stellen die Rotkreuzdose vor. Micaela Sperber-Conrads vom Seniorenbüro (v.l.), Christopf Trockel, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, Ulf Kienast vom DRK, Heinz Fierow vom Seniorenbeirat, Carsten Voß, Abteilungsleiter Rettungsdienst, und die beiden Rettungssanitäter Mirko Scheuermann und Fränze Peplow. Quelle: Susanne Wittorf
Neumünster

Gestern stellte er gemeinsam mit Ulf Kienast vom DRK-Kreisverband Neumünster, Heinz Fieroh vom Seniorenbeirat der Stadt, Micaela Sperber-Conrads vom Seniorenbüro und dem Abteilungsleiter Rettungsdienst, Carsten Voß, die Rotkreuzdose vor. „Die Dose beinhaltet ein Datenblatt sowie zwei Aufkleber für die Innenseite der Wohnungstür und den Kühlschrank“, erklärte Ulf Kienast. Auf dem Datenblatt verzeichnet man alle wichtigen Gesundheitsdaten, Name und Telefonnummer des Hausarztes, ob es eine Patientenverfügung gibt und wer im Notfall verständigt werden soll. Durch die Hinweisschilder an der Wohnungstür und am Kühlschrank wissen die Helfer, dass wichtige Informationen zusammengetragen wurden.

Kühlschrank ist Aufbewahrungsort

„Für uns bedeutet das eine enorme Erleichterung“, sagte Rettungssanitäter Voß. Die meisten Menschen seien in Notsituationen „so durch den Wind“, dass sie die Fragen der Rettungssanitäter gar nicht oder nur unzulänglich beantworten könnten. „Mit der Idee eines Informationssystems für Notfallsituationen beschäftigen wir uns im Seniorenbeirat bereits seit geraumer Zeit“, sagte Heinz Fieroh. Für den Kühlschrank als Aufbewahrungsort entschied man sich, da er in jeder Wohnung problemlos zu finden ist.

„Da die Rotkreuzdosen feuchtigkeitsresistent sind, nehmen die Datenblätter keinen Schaden“, betonte Micaela Sperber-Conrads. Sie freue sich über die Kooperation von DRK, Rettungsdienst, Seniorenbüro und Seniorenbeirat.  Auch junge Menschen, die meinen, in einer Notfallsituation nicht mehr über ihren Zustand informieren zu können, sollten sich eine Rotkreuzdose besorgen.

Ersten 500 Dosen gibt es gratis

Die Rotkreuzdosen gibt es ab sofort im Seniorenbüro, im DRK-Haus in der Schützenstraße, in der DRK-Sozialberatung in der Christianstraße und ab Mitte des Monats im neu eröffneten DRK-Laden Jacke wie Hose auf dem Großflecken.

„Um unsere in Schleswig-Holstein bisher einzigartige Kooperation bekannt zu machen, vergeben wir die ersten 500 Dosen gratis“, sagte Ulf Kienast. Danach werden die Rotkreuzdosen zu einem Unkostenbeitrag von 1,50 Euro abgegeben.

Informationen unter Tel. 04321- 41910 und im Netz: www.drk-nms.de

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