4 ° / 0 ° wolkig

Navigation:
Konflikte bei Neonazi-Aufmarsch

Neumünster: Hunderte zu Demos auf den Straßen Konflikte bei Neonazi-Aufmarsch

Mehr als tausend Menschen haben sich am Dienstag in Neumünster an Veranstaltungen zum 1. Mai und gegen einen Aufmarsch von Rechtsextremisten beteiligt. Etwa 600 Teilnehmer zählte eine Kundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes für gerechte Löhne. Im Vorfeld des Neonazi-Aufmarsches kam es zu Auseinandersetzungen.

Voriger Artikel
Breites Bündnis gegen Rechts demonstriert in Neumünster
Nächster Artikel
100 NPD-Anhänger in Gewahrsam

Auch eine Sitzblockade kam auf der Demo zustande.

Quelle: Markus Scholz

Neumünster. Unter den Teilnehmern der Kundgebung waren auch die Grünen-Bundesvorsitzende Claudia Roth und Landtagspräsident Torsten Geerdts (CDU). Viele der Demonstranten waren nach Neumünster gekommen, um gegen eine Wahlkampfveranstaltung der rechtsextremen NPD zu protestieren. Zu der NPD-Veranstaltung wurden 200 Teilnehmer erwartet. "Nazis raus!" riefen mehr als hundert Angehörige des linken Spektrums. Die Polizei hat mehrere Hundertschaften zusammengezogen, um die Veranstaltungen zu schützen und Ausschreitungen zu unterbinden.

Laut Polizei kam es im Vorfeld der Wahlkampfveranstaltung der NPD kam es im Stadtgebiet von Neumünster zu mehreren Auseinandersetzungen zwischen den Teilnehmern der Veranstaltung und dem linken Spektrum. Ein nicht angemeldeter Aufzug der NPD sei von der Polizei im Schleusberg Ecke Schützenstraße aufgelöst worden, da es zu Auflagenverstößen gekommen war. Die Gegendemonstranten hatten zuderm versucht, jedwede Veranstaltungen der NPD zu verhindern. Die Polizei meldete darüber hinaus, dass sie "die mögliche Veranstaltung der NPD im Bereich des Bahnhofs Neumünster unspektakulär beendet" habe.

Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Vereine und Verbände hatten zu Protesten gegen die NPD aufgerufen. Nach der DGB-Kundgebung standen zahlreiche Aktionen mit Musik, Sport und Spiel sowie ein ökumenischer Gottesdienst auf dem Programm.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Arbeit
Mehr als 65 Kundgebungen sind geplant.

Mehrere tausend Menschen haben sich am Tag der Arbeit in Hamburg zum Protest für gerechtere Löhne versammelt. Sie waren einem Aufruf des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) gefolgt und kamen am Vormittag am Spielbudenplatz an der Reeperbahn zusammen.

  • Kommentare
Kostenpflichtiger Inhalt mehr