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Neumünster Local Heroes-Krone geht nach Heide
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10:04 23.09.2017
Von Dieter Hanisch
Am Ende wurde die Band um den stimmgewaltigen Sänger Nils Battige mit ihrem resoluten Alternative-Rock zum Sieger erklärt. Quelle: Dieter Hanisch
Neumünster

Das Quintett Screaming Stereo aus Heide wird somit am 11. November Schleswig-Holstein beim Bundesfinale des größten deutschen unkommerziellen Bandcontests in Salzwedel vertreten.

150 Besucher in der Werkhalle interessierten sich für den kurzweiligen Event. Diese sahen im Finale mit jeweils fünf 30 Minuten-Beiträgen nur männliche Nachwuchsmusiker. Die einzige Frau auf der Bühne war mit Imke Gerdes vom Neumünsteraner Pop-Songwriter-Duo Imke und J nur Programm-Act außerhalb der Konkurrenz.

Am Ende wurde die Band um den stimmgewaltigen Sänger Nils Battige mit ihrem resoluten Alternative-Rock zum Sieger erklärt. Das war das Resultat aus Publikumsvotum (40 Prozent) und Juryentscheid (60 Prozent). Wäre es nur nach der Besucherabstimmung gegangen, hätte sich die erst im Vorjahr formierte The Opposite of Silence aus Flensburg durchgesetzt, für die 85mal gevotet wurde. Das Quartett mit seinem Post-Grunge erhielt wegen des Zuspruchs und einem insgesamt stimmigen Auftritt den Jury-Sonderpreis für einen Ein-Tages-Besuch in einem professionellen Preetzer Tonstudio.

Die 2012 gegründete Siegerband nahm bereits vor zwei Jahren beim Local Heroes-Contest teil, blieb dort aber auf der Strecke. Inzwischen haben Battige & Co einen ersten Tonträger Fatal Error herausgebracht. Der Triumph in Neumünster dürfte sich nun als weiteres Sprungbrett erweisen und neben anstehenden Konzerten in Berlin und Leipzig für weitere überregionale Beachtung sorgen. Dass Pay Pandora aus Heide, Local Heroes-Vorjahressieger in Schleswig-Holstein, beim Bundesfinale 2016 den Publikumspreis einheimste, sollte im Hinblick auf Salzwedel Mut machen.

Die meisten Fans in der Werkhalle hatten unüberhörbar Sixteen O’Eight (Kiel/Flintbek). Genau wie Herr Nüchternd und Sergeant Dystopia (beide Kiel) ging der schleswig-holsteinische Osten aber leer aus.

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