Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Neumünster "Das Kunstwerk Großflecken zerstören"
Lokales Neumünster "Das Kunstwerk Großflecken zerstören"
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:50 03.11.2018
Von Thorsten Geil
Eines der beiden Test-Pflasterfelder auf dem südlichen Großflecken. Quelle: Sabine Nitschke
Neumünster

Das BFB möchte sich lieber jetzt als nie von dem Urheberrecht samt Veränderungssperre des Architekten befreien. Der Platz brauche ein komplett neues Pflaster oder noch besser ebene Betonsteine.

Gärtner: „Wir brauchen einen Platz, auf dem man keine Angst haben muss zu stolpern.“ Das alte Pflaster müsse ganz verschwinden; die Verwaltung solle einen ganz neuen Entwurf vorlegen. „Eine Klage des Architekten gegen sein ,Kunstwerk Großflecken’ nehmen wir dann in Kauf.“

Die BFB-Leute haben sich auch mehrfach über immer neue Unterlagen der Verwaltung geärgert. Gärtner: „Ständig gibt es neue Zahlen, was das kosten soll. Derzeit sind es gut 5 Millionen Euro. Das ist einfach zu viel für ein bisschen Kosmetik und gerade gesägte Pflastersteine.“ Der Oberbürgermeister müsse das Thema endlich zur Chefsache machen.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die beliebte Reihe "Kinobühne" geht in ihre neunte Spielzeit. Der namensgebende Ort bleibt erhalten: Bis April 2019 verwandelt sich die Bühne des Theaters an sechs Abenden in eines der ungewöhnlichsten Kinos im Norden, das über den Künstlereingang zu betreten ist.

Thorsten Geil 03.11.2018

Wer noch Zweifel an der Ernsthaftigkeit der Lage bei den Stadtwerken Neumünster (SWN) hatte, der kann die jetzt getrost beiseite räumen. Das Unternehmen gab aktuelle Zahlen bekannt, und nun ist klar: Die SWN sind ein Sanierungsfall. 2018 rechnen sie mit einem Verlust von 6,8 Millionen Euro.

Thorsten Geil 02.11.2018

Der Vorstand des Vereins Stadtmarketing Neumünster wünscht sich eine Entscheidung, was auf dem Großflecken passieren soll. „Wir sind für moderate Änderungen – wie die Stadt sie der Ratsversammlung vorschlägt. Was wir nicht möchten, sind ewige Baustellen“, sagte der Vorsitzende Matthias Neumann.

Thorsten Geil 02.11.2018