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Die Tafel hat jetzt eine Lagerhalle

Ehrenamt Die Tafel hat jetzt eine Lagerhalle

Die Tafel Neumünster hat jetzt eine kleine Lagerhalle von 170 Quadratmetern übernehmen können. Die Miete zahlt die Stadt. Das hilft der Tafel enorm, weil sie jetzt mehr Spenden gleichzeitig annehmen und einlagern kann. Später werden die dann an die Bedürftigen ausgegeben.

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Dieser lange Gang in einer Lagerhalle steht der Tafel Neumünster jetzt zur Verfügung.

Quelle: Thorsten Geil

Neumünster. Darauf haben die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Tafel Neumünster viele Jahre gewartet: Der Verein hat endlich eine Halle, um Lebensmittel und andere Dinge einzulagern. Das wurde immer wichtiger, weil der Strom der Tafelkunden stetig weiter wächst und zum Glück auch die Spendenbereitschaft des Lebensmittelhandels nicht nachlässt.

In überschaubarer Entfernung von der Tafel konnte die Vereinsvorsitzende Christina Arpe auf dem Gelände des Fliesenhandels Wigger einen Teil einer Lagerhalle von der Firma mieten. „Das sind 170 Quadratmeter, genug Platz für ein Hochregal und eine weitere Reihe für Paletten oder unsere Lebensmittelkörbe“, sagte Christina Arpe.

In Windeseile hat sich bei den anderen Tafeln in Schleswig-Holstein und Hamburg herumgesprochen, dass es in Neumünster neuen Lagerplatz gibt – und das hat sich schon bewährt: Kurz vor Weihnachten hatte ein Lebensmittelkonzern dem Landesverband stolze 50 Paletten Schokolade als Geschenk angeboten. Die wurden in Neumünster eingelagert und dann nach und nach von den gut 50 Tafeln im Norden abgeholt. „Wenn wir diese Fläche nicht gehabt hätten, hätte der Landesverband dieses riesige Geschenk ablehnen müssen. Die wussten nicht, wohin damit“, sagte Christina Arpe. So freuten sich Tafel-Kunden im ganzen Norden zu Weihnachten oder zu Silvester über eine Tafel Schokolade extra.

Christina Arpe wünscht sich für 2018 weitere Helfer, besonders für die Fahrten mit den großen Kühlfahrzeugen, gern auch ein paar kräftige Männer. Arpe: „Und ich wünsche mir, dass die Stadt uns weiter mit der Miete unterstützt.“

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Ein Artikel von
Thorsten Geil
Chefreporter Neumünster

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