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Neumünster Saldern-Haus hat wieder ein Terrasse
Lokales Neumünster Saldern-Haus hat wieder ein Terrasse
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18:30 21.12.2017
Von Anja Rüstmann
Die Terrasse am Caspar-von-Saldern-Haus zur Gartenseite ist fertig. Renate Werner, Gerd Sigel und Heiner Feilke (von links) freuen sich. Ab März wird das Rasenplateau davor neu gestaltet. Quelle: Anja Rüstmann

Acht mal drei Meter ist die Terrasse groß, sechs Stufen führen hinunter auf das Rasenplateau. Verbaut wurden Beton mit einer handschmeichlerischen Oberfläche aus Bayern, Granitplatten aus China und ein Stahl-Geländer. Gekostet hat das rund 80000 Euro, die der Förderverein gesammelt hat. Das historische Vorbild war aus Holz, vielleicht war es auch überdacht. Bilder existieren nicht. „Jetzt haben wir aber ein Material, das robust, pflegeleicht, rutschsicher ist“, sagt Heiner Feilke, Leiter der Abteilung Grünflächen bei der Stadt. Und durch einen ganz leichten Gelbton des Granits passt die Terrasse farblich hervorragend zum gelben Caspar-von-Saldern-Haus, das von 1744 bis 1746 erbaut wurde.

Nur drumherum herrscht noch Baustelle. Im zweiten Bauabschnitt lässt die Stadt für rund 80000 Euro das Umfeld neu gestalten. Ab März wird das Rasenplateau direkt unterhalb der Terrasse wieder aufgebaut.

Zurzeit wird aber schon an der Anbindung der Terrasse an den seitlichen Eingang des Hauses gearbeitet, dessen Bereich selber auch verschönert wird. Ein wassergebundener Weg wird angelegt, entlang der Parkbuchten Schnitthecke gepflanzt, die Mülltonnen verschwinden aus dem direkten Blickfeld, der Platz vor der Tür wird mit „gut begehbaren“ Natursteinen gepflastert, neue Fahrradbügel werden aufgestellt und der Eingangsbereich mit zwei Maronen-Bäumen eingerahmt.

Damit noch nicht genug. Als „nahe Zukunftsmusik“ bezeichnet Feilke Pläne und hofft, sie in den kommenden zwei Jahren umzusetzen. Der Spielplatz im Park steht auf dieser Liste und soll einen künstlerischen Bezug zum Saldern-Haus bekommen, in der seitlichen Allee und an der Boostedter Straße werden Bänke aufgestellt („wie auf alten Postkarten“, sagt Renate Werner vom Förderverein), ein Wegekreuz wie anno dazumal soll etwa mittig im Park entstehen, und über eine dichtere und zum Teil blühende Bepflanzung zum Jungfernstieg werden sich auch Gedanken gemacht.

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