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Musiker und Gäste trotzten dem Regen

Turmkonzert Musiker und Gäste trotzten dem Regen

Das traditionelle Turmkonzert in Neumünster litt an Heiligabend unter dem Nieselregen, aber die Besucher ließen sich trotzdem in Weihnachtsstimmung bringen. Es kamen nur etwa 2500 Menschen zu der Traditionsveranstaltung, bei der Blasmusiker aus den Fenstern der Häuser Weihnachtslieder spielen.

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Den Musikern bot sich beim Turmkonzert an Heiligabend ein Blick auf ein Meer von Regenschirmen. Wetterbedingt waren deutlich weniger Besucher gekommen als üblich.

Quelle: Thorsten Geil

Neumünster. Es ist eine Traditionsveranstaltung seit 20 Jahren, aber auch beim Turmkonzert an Heiligabend in Neumünster gibt es immer wieder Dinge, die es noch nicht gab: Das Mischpult für die Tonanlage gab im Nieselregen den Geist auf, sodass die Reden und die Gesangssoli für die meisten der etwa 2500 Besucher auf dem Großflecken nicht zu hören waren.

Die waren aber natürlich auch in erster Linie gekommen, um die Weihnachtslieder zu hören, die von den Fenstern der Wohnungen in den Eckhäusern zur Holstenstraße gespielt werden. Musiker vom Mädchenmusikzug, des Blasorchesters Tungendorf und einige befreundete Musiker standen wie immer an den Fenstern der Wohnungen und Büros in den beiden Eckhäusern zur Holstenstraße. Die brauchten natürlich auch keine Lautsprecher; ihre Musik drang weit in die Innenstadt hinein. Hans-Georg Wolos stand auf Höhe des zweiten Obergeschosses im schwankenden Hubsteiger und dirigierte.

Mischpult gab den Geist auf

Von "Alle Jahre wieder" über "Oh Tannenbaum" bis hin zu "Stille Nacht" wurden alle Klassiker gespielt. Als dann Organisator Horst Schrinner die Gäste begrüßt hatte und Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras sein Grußwort sprach, gab das Mischpult mit Rauchwolken den Geist auf. Den Rest von Tauras' Rede und auch das Grußwort von Propst Stefan Block konnten nur die ersten Reihen der Besucher verstehen.

Die Solisten Christina Heeschen und Christian Funk konnten ihr "Ave Maria" und "Halleluja" aber auch wunderbar a cappella singen und erhielten donnernden Applaus. Nach den letzten Liedern, begleitet von Neumünsteraner Chören und dem Publikum, leerte sich der Großflecken schnell wieder. Alle waren jetzt beseelt von der schönen Stimmung, wollten aber auch lieber heim in die warme Stube.

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Hier sehen Sie weitere Bilder vom Turmkonzert an Heiligabend auf dem Großflecken in Neumünster.

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Ein Artikel von
Thorsten Geil
Chefreporter Neumünster

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