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Neumünster Nur eine Partei ist neu am Start
Lokales Neumünster Nur eine Partei ist neu am Start
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19:00 16.03.2018
Von Thorsten Geil
Der Wahlausschuss berät über die Zulassung der Kandidaten. Im Hintergrund sitzen die Vertrauenspersonen der Parteien aus Neumünster, Bönebüttel und Wasbek. Quelle: Thorsten Geil
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Neumünster

Jetzt kann in Neumünster die heiße Phase des Wahlkampfes beginnen. Der Wahlausschuss hat gestern die Kandidaturen aller Parteien ausgiebig geprüft, keine Unregelmäßigkeiten festgestellt und alle Kandidaten zugelassen.

Das hatte der Vorsitzende des Ausschusses, Fachdienstleiter Udo Wachholz von der Stadtverwaltung, zu Beginn der Sitzung schon angedeutet: „Aus unserer Sicht ist das alles gut gelaufen. Alle Vorschläge der Parteien sind rechtzeitig und ordnungsgemäß eingegangen.“

Auch in Bönebüttel und Wasbek alles in Ordnung

Unter den wachsamen Augen der Vertrauenspersonen, die die Parteien sozusagen als Wahlbeobachter entsendet hatten, gingen die Ausschussmitglieder sorgfältig an die Prüfung der Unterlagen. Da dieser Ausschuss auch für die Wahlen in Bönebüttel und Wasbek zuständig ist und je ein Mitglied aus den beiden verwalteten Gemeinden im Ausschuss sitzt, wurden auch deren Kandidaten überprüft. Ergebnis: alles in Ordnung.

In Neumünster treten acht Parteien in allen 22 Wahlkreisen an: CDU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen, FDP, Die Linke, Liberal-Konservative Reformer, Bündnis für Bürger und NPD. Bei den Piraten reicht es nur für zehn Kreise. Neu am Start ist nur die LKR, die Partei des Ex-CDU- und Ex-AfD-Mannes Jürgen Joost. Für viele Politiker kam überraschend, dass die AfD keine Mannschaft zusammen bekommen hat und nicht antritt (KN berichteten). Ob das die Chancen für die AfD-Abspaltung LKR oder für die NPD erhöht, bleibt abzuwarten.

Keine Fünf-Prozent-Hürde bei Gemeindewahlen

Die Messlatte ist für alle Parteien die Kommunalwahl 2013. Sie ging so aus: CDU 36,5 Prozent (16 Sitze), SPD 34,0 (14), Grüne 12,5 (5), BFB 6,1 (3), FDP 4,2 (2), Linke 3,0 (1), Piraten 21, (1), NPD 1,6 (1). Die vier letztgenannten Parteien profitierten von der Abschaffung der Fünf-Prozent-Hürde bei Gemeindewahlen. Dem NPD-Mann Mark Proch reichten damals ganze 408 Stimmen, um in die Ratsversammlung einzuziehen. Er ist nun auch wieder Spitzenkandidat seiner Partei.

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