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Neumünster VR-Bank schließt zwei weitere Filialen
Lokales Neumünster VR-Bank schließt zwei weitere Filialen
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06:00 05.12.2018
Von Thorsten Geil
Die Vorstandsmitglieder Dirk Dejewski (links) und Rainer Bouss arbeiten weiter am Geschäftsstellennetz der Bank. Quelle: Thorsten Geil
Neumünster

Das teilten die beiden Vorstandsmitglieder der Bank, Dirk Dejewski und Rainer Bouss, am Dienstag in Neumünster mit. Ab Februar wird die Bank dann nur noch 14 Filialen unterhalten.

Zuletzt wurden die Geschäftsstellen in Bönebüttel (2014), Rickling (2016) sowie in Neumünster die in Faldera und am Kuhberg (2017) zugemacht. Das Geschäftsgebiet der VR-Bank sind die Stadt Neumünster und Teile des Kreises Segeberg.

5 Millionen Euro investiert

Gleichzeitig hat die Bank zuletzt etwa 5 Millionen Euro investiert, um andere Geschäftsstellen zukunftsfähig zu machen. Umgebaut und vergrößert wurden die Filialen in Wahlstedt (2013), Tungendorf (2014), Wittorf und Einfeld (2016), Bornhöved (2017) und Boostedt (2018). Darum ist es wohl auch kein spontaner Entschluss, nun die beiden kleinen Filialen (3 und 2,5 Mitarbeiterstellen) mit den zuletzt modernisierten zusammenzulegen.

Kleine Filialen lohnen sich nicht mehr

Die kleinen Geschäftsstellen werden im Vergleich zu größeren Häusern immer teurer für die Banken, weil in Zeiten der Niedrigzinsen und immer höherer Auflagen durch die Aufsichtsbehörden dort kein Geld mehr zu verdienen ist. Benötigt werden größere Einheiten, in denen mindestens fünf Mitarbeiter beschäftigt sind.

Von denen ist dann meist nur noch einer im klassischen Service am Schalter; die anderen sollen in separaten Räumen ihre terminierten Beratungsgespräche führen und „Geschäft machen“, also Wertpapiere, Kredite und andere Produkte verkaufen.

Kein Geldautomat mehr in Großenaspe

Bei der VR-Bank klingt das dann so: „Wir werden uns den Herausforderungen stellen, indem wir unsere Standorte im Raum Boostedt bündeln.“ Die Filiale in Großenaspe schließt am 31. Januar. Zwei der Mitarbeiter wechseln nach Boostedt, eine geht in den Ruhestand. Auch der Geldautomat wird abmontiert. „Wir glauben, dass die Großenasper ihr Geld sowieso nicht in Großenaspe ausgeben, sondern in Boostedt“, sagte Rainer Bouss.

Die Filiale Trappenkamp wird zu demselben Datum mit der in Bornhöved „zusammengelegt“, also zugemacht. In Trappenkamp bleibt aber zumindest der Automat bei Famila. Zwei der drei Mitarbeiter wechseln nach Bornhöved, eine geht in den Ruhestand.

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