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Hohe Besucherzahlen in den Tierparks

Weihnachten Hohe Besucherzahlen in den Tierparks

Der Rundgang an den Gehegen vorbei gehört für viele Familien über Weihnachten zur Tradition, sei es im Tierpark Neumünster oder in der Arche Warder. Dieses Jahr waren die Zahlen wegen des Wetters etwas schwächer. 600 Gäste kamen am 25. und 26. Dezember in Neumünster, etwa 230 waren es in Warder.

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Frischer Fisch: Tierpfleger Mario Lichtenberg versorgte auch über Weihnachten die Seehunde im Tierpark Neumünster.

Quelle: Beate König

Neumünster. Weihnachten zwischen Ochs und Esel feiern, Rentieren beim Fressen zuschauen und an den Weihnachtsfeiertagen die frische Luft beim Rundgang zwischen Tiergehegen genießen: Jedes Jahr bieten der Tierpark Neumünster und der Tierpark Arche Warder über die Feiertage hunderten Besuchern die Chance zum Kalorienabbau und Auslüften beim Spaziergang.

Der Tierpark Neumünster hatte am 24. Dezember zur Bescherung für die Tiere eingeladen. 250 Besucher kamen trotz Nieselregens und Sturms zur Weihnachtsführung, bei der es für sie im Affenhaus Schoko-Näschereien vom Weihnachtsmann, Stollen, Lebkuchen und Punsch gab.

Gemeinsam mit Tierparkleiterin Verena Kaspari wurden Tannenbäume mit Karotten und Äpfeln – für Tiere wohlschmeckende Leckereien – geschmückt. „Die Bäume verfüttern wir später, die Tiere fressen auch Tannen“, erzählte Kaspari. Die Kinder durften als Assistenten der Tierpfleger die gesunden Geschenke in die Gehege werfen. Die Rentiere fütterte der Weihnachtsmann persönlich mit Moos, das Lieblingsfutter der Hirschart. Das Turmblasen in der Innenstadt am 24. sei ein Konkurrenztermin, resümierte Tierpark-Leiterin Kaspari die Besucherzahlen. „Wir werden darüber nachdenken, ob wir 2018 an einem anderen Termin zur Tier-Weihnacht einladen.“

Am ersten und zweiten Feiertag zählte die Zooleiterin 600 Besucher, die zum Verdauungsspaziergang in den Park kamen. „Der Frühstücksbrunch im Bistro war fast ausgebucht.“

„Wir kommen jedes Jahr zur Tier-Weihnacht“, berichtete Vater Sascha Olivier. „Dann sind die Kinder beschäftigt und fragen nicht den ganzen Tag, wann der Weihnachtsmann kommt.“ Aus Ascheffel reiste der 41-Jährige mit Ehefrau Jasmin Olivier und den Kindern Fynn (9), Jonas (6) und Annike (3) zur Tier-Bescherung an. Die Familie hatte für den Rundgang Zeit mitgebracht. Das Familienfest zu Hause war bestens vorbereitet. Der Baum war schon fertig geschmückt .

Es ist in beiden Tierparks eine gute Tradition, auch zu Weihnachten zu öffnen. „Wir sind ja wegen der Tiere jeden Tag da, da kann man auch öffnen“, sagte Stefanie Klingel vom Tierpark Arche Warder. In der Arche wurde beim Weihnachtsgottesdienst mit Ochs und Esel dieses Jahr der Besucherrekord gebrochen: 833 Gäste kamen ins Schauhaus. Am ersten Feiertag wurden an der Kasse 93 zahlende Gäste gezählt. Allerdings haben Kinder in der Arche bis vier Jahre freien Eintritt und wurden deshalb nicht in der Statistik vermerkt. 130 zahlende Gäste besuchten am zweiten Feiertag das Zentrum für vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen.

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