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Die Geschäfte liefen schon schlechter

Weihnachtsmarkt Die Geschäfte liefen schon schlechter

Die Marktleute vom Weihnachtsmarkt Neumünster ziehen kurz vor dem Fest eine erste Bilanz: Die Geschäfte liefen ganz ordentlich, besonders bei gutem Wetter. Ein Veranstalter hat festgestellt, dass das Einkaufszentrum Holsten-Galerie zusätzliche Besucher auf den Weihnachtsmarkt gelockt hat.

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Der Weihnachtsmarkt in Neumünster mit der Eisbahn (Bildmitte) lief ganz ordentlich.

Quelle: Thorsten Geil

Neumünster. Eigentlich endet der Neumünsteraner Weihnachtsmarkt wie üblich am 23. Dezember um 20 Uhr, aber ein kleiner Teil der Markthändler wird auch an Heiligabend um die Mittagszeit noch seine Buden aufmachen. Dann kommen wieder Tausende Neumünsteraner auf dem Großflecken zusammen, um dem traditionellen Turmkonzert zu lauschen. Für viele ist das der Höhepunkt des Jahres.

Um 11 Uhr spielt die Happy-Schwale-Jazzband weihnachtliche Lieder auf dem Großflecken, bevor um 12 Uhr alle Blicke nach oben gehen: Aus den Fenstern der beiden Eckhäuser zur Holstenstraße spielen Mitglieder des Mädchenmusikzuges, des Blasorchesters Tungendorf und einige befreundete Musiker viele Weihnachtsklassiker für die Menschen auf dem Platz. Die Solisten Christina Heeschen und Christian Funk und Abordnungen der Neumünsteraner Chöre runden das einstündige Konzert ab. „Von 10.45 bis 13.30 Uhr wird dann auch wieder der Großflecken zwischen den beiden Kreiseln für Kraftfahrzeuge gesperrt, damit man die Musik genießen kann und nicht auf fahrende Autos oder Busse achten muss“, sagte Stadtsprecher Stephan Beitz.

Die Marktbeschicker waren mit diesem Weihnachtsmarkt nicht unzufrieden. „Es war schon mal schlechter. Bei gutem, trockenem Wetter waren die Menschen auch sofort da“, sagte Ludolf Fock vom Schaustellerverband. Er und seine Kollegen wünschten sich natürlich vier trockene, kalte Wochen mit ein paar Schneeflocken, „aber wenn es nicht gerade Bindfäden geregnet hat, war es ganz ordentlich. Es war jedenfalls wieder ein schöner Weihnachtsmarkt in Neumünster“, so Fock.

Ähnlich sieht es auch Ingo Kluge, Erfinder und seit zehn Jahren Betreiber des Weihnachtsdorfes am Rande des Marktes. „Wir hatten dieses Jahr fünf Tage weniger als 2016, haben aber fast die gleichen Umsatzzahlen erreicht. Das ist eindeutig ein gutes Zeichen“, sagte Kluge. Ähnlich sei es mit den Besucherzahlen auf der Eisbahn gewesen.

Ingo Kluge registrierte im zweiten Jahr in Folge auch steigende Zahlen von Montag bis Mittwoch, den besucherschwächeren Tagen. Er führt das besonders auf die auswärtigen Besucher zurück, die zusätzlich durch die Holsten-Galerie nach Neumünster kommen. „Die Leute kommen am Gänsemarkt aus der Galerie, sehen die schöne Weihnachtsbeleuchtung auf der Kieler Brücke und dem Teich, sehen Karstadt und gehen einfach los. Dann sind sie auch schnell auf dem Markt angekommen“, sagt Kluge. So hätten es ihm wiederholt Auswärtige berichtet.

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Ein Artikel von
Thorsten Geil
Chefreporter Neumünster

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