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Neumünster Friedliche Demonstration gegen "Titanic"
Lokales Neumünster Friedliche Demonstration gegen "Titanic"
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13:16 17.12.2018
Von Benjamin Steinhausen
Die Demonstranten zeigen der Gaststätte Titanic (Hintergund) symbolisch die Rote Karte. Quelle: Benjamin Steinhausen
Neumünster

Geführt von NPD-Ratsherr Horst Micheel gilt sie nach der Schließung des Clubs 88 als neuer Treffpunkt der rechten Szene und auch für Rocker in Neumünster.

Die Polizei begleitete den Zug

Begleitet von zahlreichen Kräften des 2. Polizeireviers Neumünster liefen die Demonstranten, darunter auch Mitglieder der Antifa Kiel, vom Rathaus aus über den Großflecken. Nach einer ersten Kundgebung auf der Kieler Brücke ging es weiter über den Teich, Färberstraße zum Goebenplatz in Sichtweite der Titanic. Dort fand eine nächste Kundgebung statt.

„Sorgen bereitet die Zunahme von Musikveranstaltungen in der Titanic mit bekanntesten Musikern aus der rechten Szene“, sagte Ingo Schumann von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten.

"Wir dürfen nicht ruhen"

„Wir wissen aus der Geschichte, was passiert, wenn wir nicht um unsere Plätze, um unsere Straßen und um unsere Parlamente kämpfen. Wir dürfen nicht ruhen, bis diese Kneipe verboten ist“, betonte Angelika Beer vom Verein für Toleranz und Zivilcourage. Verdi-Bezirksvorsitzender Christof Ostheimer ergänzte: „Wir sind die Eisberge!“ Der Protestzug lief anschließend weiter bis zum Konrad-Adenauer-Platz, wo die Abschlusskundgebung stattfand. Alles blieb friedlich.

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