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Neumünster Arbeiten an Mülldeponie beendet
Lokales Neumünster Arbeiten an Mülldeponie beendet
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07:54 08.09.2018
Von Frida Kammerer
Wolfgang Bublitz, Betriebsleiter der der Mechanisch-Biologischen Abfallbehandlungsanlage (MBA) Neumünster, zeigt die Folie, mit der die Deponie abgedichtet wurde. Quelle: Frida Kammerer
Neumünster

Damit ist die Deponie zu zwei Dritteln mit Mergel abgedichtet. Darauf kamen dann noch einmal 20 Zentimeter Mutterboden, der mit Rasen begrünt wird. Die Kosten blieben im gesteckten Rahmen und beliefen sich auf 750.000 Euro. Die Arbeiten konnten wegen des guten Wetters um vier Wochen verkürzt werden.

Bis 2005 wurde Hausmüll deponiert

Bis 2005 wurde auf der Deponie Hausmüll entsorgt. Nach geänderter Gesetzeslage durften dort später nur noch Asche und Schlacke abgeladen werden. Noch bis 2025 soll die alte Deponie so bleiben. Dann hat sich der Müll soweit abgesetzt, dass sie endgültig versiegelt werden kann. „Der Berg kommt langsam zur Ruhe“, erklärt Betriebsleiter Wolfgang Bublitz. Mit 50.000 Quadratmetern einer speziellen Folie, die verschweißt wird, wird die Deponie dann abgedichtet. Zweieinhalb Meter Mutterboden werden danach aufgeschüttet und bepflanzt.

Neue Arbeiten werden 2025 fällig

Zur Verrottung des Mülls trägt auch das Regenwasser bei. 70.000 Kubikmeter Wasser flossen im vergangenen Jahr durch den Berg und landeten in der hauseigenen Reinigungsanlage. Von dort aus wird das Wasser ins städtische Klärwerk geleitet. Mit der neuen Mergeldeckelung hoffen die Stadtwerke, dass nur noch 10.000 bis 15.000 Kubikmeter durch die alte Deponie fließen – das würde enorm Energie einsparen, die zur Klärung benötigt wird.

Im nächsten Schritt soll das Gefälle angepasst werden, damit es einen einheitlichen Berg gibt. Momentan ist noch ein Weg gepflastert, damit die Stadtwerke mit dem Auto auf die Deponie kommen und das Wasser besser versickern kann. Auch dieser Weg wird verschwinden, wenn 2025 die Deponie abgedichtet wird.

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