Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Nord-Ostsee-Kanal Schiff rammt Festmacher-Pfahl
Lokales Nord-Ostsee-Kanal Schiff rammt Festmacher-Pfahl
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:45 06.11.2018
Ein Schiff hat am Montag im Nord-Ostsee-Kanal einen Dalben gerammt. (Symbolbild) Quelle: Frank Behling
Brunsbüttel

Ein Frachter hat im Nord-Ostsee-Kanal einen hölzernen Festmacher gerammt. Das 21 Meter lange General Cargo Ship «M/V Backer» knallte am Montag mit Reisegeschwindigkeit gegen den Dalben, wie die Polizeidirektion Itzehoe am Dienstag mitteilte. Dabei seien der Schiffsführer und ein Mechaniker der dreiköpfigen Crew verletzt worden.

Die beiden Männer wurden in ein Krankenhaus gebracht. Unfallursache war vermutlich ein Fahrfehler. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Zur Schadenshöhe gab es zunächst keine Angaben. Die «M/V Backer» wird zur Versorgung der Windparks eingesetzt.

Von RND/dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die 14 Fähren für den Nord-Ostsee-Kanal sollen schnellstmöglich umweltfreundlicher werden. Wie die zukünftigen Autofähren aussehen können, ist gerade in Kiel zu sehen. Die erste neue Themse-Fähre liegt im Nordhafen am Kanal. Die "Ben Woollacott" ist Vorbild für die neuen Kanalfähren.

Frank Behling 23.10.2018

Der Bau der fünften Schleusenkammer für den Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel verzögert sich nicht nur um vier Jahre bis 2024, sondern wird auch astronomisch teuer. Statt der zuletzt veranschlagten 540 Mio. sind es mittlerweile 800 Mio. Euro. Die erste Kalkulation 2011 belief sich auf 240 Mio. Euro.

Christian Hiersemenzel 11.10.2018

Beim Bau der großen fünften Schleusenkammer am Nord-Ostsee-Kanal in Brunsbüttel sieht der Bundesrechnungshof die Umsetzung ausgesprochen kritisch. "Den Sachstand des Bauprojektes bewertet er als bedenklich", heißt es in einem Bericht an den Haushaltsausschuss des Bundestages.

10.10.2018