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Ostholstein Schwimmer in Süssau vermisst
Lokales Ostholstein Schwimmer in Süssau vermisst
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11:10 18.07.2018
Ein Großaufgebot an Rettungskräften suchten am Dienstagabend nach einer vermissten Person, die in der Ostsee untergangenen sein soll. Quelle: Arne Jappe
Süssau

 Am Ufer waren Lichtkegel von Taschenlampen und Scheinwerfern zu sehen. Zu Fuß am Strand suchten Einsatzkräfte von der Feuerwehr nach der vermissten Person. Im Wasser kamen Rettungsboote der Feuerwehr und der DGzRS zum Einsatz.  „Am Dienstagabend sollen zwei Kinder einen Schwimmer in der Ostsee gesehen haben, der kurze Zeit später untergegangenen sein soll“, berichtet Einsatzleiter Dennis Hopp von der Feuerwehr. Da die Dunkelheit immer mehr zum Problem wurde, alarmierten die Einsatzkräfte weitere Spezialeinheiten von der Feuerwehr aus Eutin und zusätzlich die Tauchergruppe der Johanniter. Bis zu dem Zeitpunkt gab es bei der Polizei keine Vermisstenmeldung. Lediglich ein Handtuch hatten die Einsatzkräfte in der Nähe vom Suchgebiet gefunden.

Sonarsysteme im Einsatz

Als die Spezialkräfte eintrafen, wurde das Einsatzgebiet von zwei Booten mit Sonarsystemen systematisch durchsucht. Die DGzRS hatte keine Strömung festgestellt und grenzte das Suchgebiet somit ein. 

Dann wurde es noch mal hektisch. „Die Einsatzkräfte haben einen Schatten durch das Sonarsystem wahrgenommen und die Taucher sollen nun schauen, ob sich dort die vermisste Person befindet“, erklärt Hopp. Die Einsatzkräfte der Johanniter schnallten sich ihre Taucherausrüstung auf den Rücken und wurden zum Fundort gebracht. Doch schnell gab es Entwarnung: Blinder Alarm. Es war nicht der Schwimmer.

Nach Absprache mit der DGzRS und der Feuerwehr wurde der Einsatz dann gegen 1:30 Uhr in der Nacht zum Mittwoch ergebnislos abgebrochen. „Die Spezialeinheiten haben das Suchgebiet zweimal abgefahren und nichts gefunden“, sagt Dennis Hopp. Laut Feuerwehr kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um eine alleinstehende Person handelt, die in der dortigen Ferienanlage untergebracht ist und es deshalb noch keine Vermisstenanzeige gab. Die Polizei hat nun die Ermittlungen aufgenommen.

40 Kräfte beteiligt

Im Einsatz waren circa 40 Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst und Spezialeinheiten. 

Von Arne Jappe

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