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Villa Wiese bleibt eine Baustelle

Multifunktionshaus Villa Wiese bleibt eine Baustelle

Eigentlich sollten die Umbauarbeiten an der Villa Wiese bis 31. März abgeschlossen sein. Doch es wurde Kellerschwamm entdeckt. Gemeinsam mit dem Architekten überlege man nun, welche Sanierungsform am geeignetsten sei. Die Arbeiten ruhen bis dahin.

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Bürgermeister Klaus Pfeiffer hofft auf Fertigstellung der Villa Wiese zum Jahresende.

Quelle: Astrid Schmidt

Probsteierhagen. Eine entsprechende Fristverlängerung für die Abrechnung der Fördermittel liegt vor, wie Bürgermeister Klaus Pfeiffer in der jüngsten Gemeindevertretersitzung berichtete. „Wir wissen nicht, wie lange der Umbau noch dauert, hoffen aber bis September, Oktober fertig zu sein“, sagte Pfeiffer bei einem Ortstermin mit unserer Zeitung.

Die Ursache ist ein schlecht belüfteter Kriechkeller

Der Fußboden in dem künftigen Gemeinschaftsraum, dem Herzstück des geplanten Multifunktionsgebäudes, musste nach dem Schwammbefund komplett entfernt werden. „Es befand sich ein Kriechkeller darunter, der nur sehr schlecht belüftet war“, erklärte der Bürgermeister. Übrig bleiben Rohrleitungen und die als Stützen fungierenden gemauerten Pfeiler. Die sollen auch erhalten bleiben und als Unterkonstruktion für einen neuen Fußboden dienen, verstärkt durch Stahlelemente. Welche die richtige Technik sei, werde derzeit noch beraten, erklärte der Bürgermeister.

Altes soll erhalten bleiben

Das über 100 Jahre alte Gebäude, in dem bis 2014 die Polizeistation untergebracht war, soll, wie berichtet, der Dorfgemeinschaft als Begegnungsort, den Vereinen als Treffpunkt und der Gemeinde als kulturelles Zentrum dienen. Zudem wird ein Teil als Büroraum vermietet, um die Kosten zu refinanzieren. Es entsteht auch eine kleine Küche und ein großer Sanitärbereich einschließlich Behindertentoilette. Eine Erinnerung an 100 Jahre alte liebevolle Baukunst ist das wie eine Fußmatte wirkenden Mosaik im Eingangsbereich und der Terrazzoboden. „Das wollen wir gern erhalten“, kündigte Pfeiffer an. Er hatte zu Beginn der Sitzung an den verstorbenen Wolfram Schlauderbach erinnert und das ehrenamtliche Engagement des „Querdenkers“, aber „immer zum Wohle der Mitbürger“ gewürdigt. Auch kündigte er an, die neue Gemeindevertretung werde sich überlegen, wie sie mit der Straßenausbaubeitragssatzung umgehen wolle. Verabschiedet wurde auch die Jahresrechnung 2017, die mit einer Abweichung von 7,90 Euro eine glatte Punktladung sei, so Pfeiffer.

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