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107 Wohneinheiten für Rathjensdorf

Planungsentwurf 107 Wohneinheiten für Rathjensdorf

Gut 30 Einwohner der Gemeinde Rathjensdorf nutzten am Donnerstag die frühzeitige Bürgerbeteiligung des Planungsverbands Seewiesen in Theresienhof, um sich aus erster Hand über die Entwicklung des Wohnbaugebiets zwischen dem Dorf Tramm und der Stadt Plön zu informieren. Mit dem Ergebnis waren sie zufrieden.

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Die Rathjensdorfer (von links) Olaf Wollmer, Werner Schultz, Hermann Rohleder, Jürgen Rackl diskutierten mit Landschaftsarchitekt Florian Liedl an der Planskizze einige Details zum Baugebiet Seewiesen.

Quelle: dsn

Rahtjensdorf. Dieses erste positive Stimmungsbild – eine zweite Infoveranstaltung findet am 26. Februar in Plön statt – ist allerdings wenig verwunderlich. Die Gemeinde Rathjensdorf hat das interkommunale Projekt ursprünglich angeschoben, um deutlich mehr neue Baugrundstücke ausweisen zu können, als ihr laut Landesplanung zustehen würden. Und diese Rechnung scheint aufzugehen. So sollen in dem gemeinsamen Siedlungsgebiet 107 Wohneinheiten geschaffen werden, von denen ein Drittel der Gemeinde Rathjensdorf zugeschlagen würden, erläuterte Stadtplaner Guntram Blank den aktuellen Planungsentwurf. Zähle man die zusätzlich im Bereich der Gutsanlage Tramm geplanten sieben Häuschen hinzu, steige die Quote sogar auf 40 Prozent.

In der anschließenden Diskussion regte sich keine Kritik an dem Vorhaben. Vielmehr drehten sich alle Beiträge um eine zügige Umsetzung des Verfahrens. „Wann rollen denn die ersten Bagger“, wollte Hermann Rohleder wissen. Plöns Bauamtsleiterin Jutta Kricheldorff: „Mit etwas Glück können wir bis Frühjahr 2014 Baurecht schaffen. Ob es dann auch gleich losgeht, ist Sache des Investors.“ Dieser, Dr. Carsten Rahlfs „Ronda Real Estate“, signalisierte einen schnellen Start des ersten (Rathjensdorfer) Bauabschnitts. Die beiden Plöner Siedlungsgebiet würden etwas später – voraussichtlich ab 2017 – in drei weiteren Zyklen in Angriff genommen werden. Die Erschließungskosten trage dabei der Investor, vermutlich über den Erlös der Grundstückspreise, so Kricheldorff. Da es sich um eine private Neuerschließung handele, dürften die Ausgaben für die neue Infrastruktur nicht über Ausbaubeiträge auf die derzeitigen Anlieger umgelegt werden, stellte die Bauamtsleiterin fest. Weitere Fragen und Anregungen drehten sich um einen wünschenswerten Kreisverkehr statt einer einfachen Einmündung an der Bundesstraße 76, die Anbindung des Gebiets an die Plöner Stadtbusse, die Berücksichtigung eines Spielplatzes, Ausgleichsflächen für den Naturschutz und die Ausweisung von Gewerbeflächen. Letzteres sei werde in der aktuellen Planung ausgeschlossen, versicherten die Bürgermeister Uwe Koch (Rathjensdorf) und Jens Paustian (Plön). „Wir planen hier ein reines Wohngebiet.“

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