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Plön Ascheberger bauen Bänke für die Massai
Lokales Plön Ascheberger bauen Bänke für die Massai
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07:00 04.08.2018
Von Anja Rüstmann
Moritz Krüger schraubt mit Onesmo Korduni und Masaru Laizer einige der „Ascheberger Kirchenbänke“ zusammen.
Ascheberg

Die Wettervorhersage für dieses Wochenende in Malambo (Tansania) ist der von Ascheberg sehr ähnlich: etwas bedeckt, bis zu 23 Grad warm. In dem afrikanischen Land ist allerdings Winter.

Nach anderthalb Wochen Aufenthalt meldete sich die Gruppe um Pastor Jan Philipp Strelow bei den Kieler Nachrichten und berichtete, was bereits geschafft wurde. Für die Reise in das 1200-Seelen-Dorf Malambo am Rande der Serengeti ließen sich die Ascheberger Rotfüchse etwas Zeit. In Arusha, wo der Flieger mit den Pfadfindern gelandet war, sahen sie sich einen Tag um und stießen auf extreme Gegensätze. „Menschen, die per Hand einen Karren mit Holz ziehen, laufen an modernen, hübschen Hotels und Banken vorbei“, berichten Niko Jürges und Nico Wirth. Auch ein Massaimarkt wurde besichtigt.

Im Tarangire-Nationalpark sahen sie Elefanten, Zebras, Gnus, Gazellen, Nilpferde und Affen – „und eine atemberaubende Landschaft in echt“, die nicht nur Nils Lange und Moritz Krüger beeindruckte. Im Ngorongoro-Park gab’s dann außerdem noch Flusspferde, Hyänen und Löwen. Als die 16- und 17-Jährigen dann in Malambo eintrafen, bezogen sie ihre Zimmer im katholischen Gästehaus. Zu den ersten Aufgaben gehörte das Eintragen in diverse Gästebücher – der örtlichen Kirchengemeinde, des Dorfes und des Amtes.

Die Mitarbeiter von „Help for the Massai“ zeigten ihnen die neue Sekundarschule, den Kindergarten und die Gebäude der Grundschule. „Mit dem Geländewagen ging es dann zur Kirche von Samaria, die bereits bei den Jugendbegegnungen 2010 und 2014 großteils fertiggestellt wurde. „Zusammen mit dem Handwerker Isa schauten wir, welche Arbeiten noch erledigt werden müssen“, berichten Ole Böttger und Amir Niemann.

Einige der Pfadfinder packten beim Bau von Dachreitern mit an, andere bauten die ersten Kirchenbänke. In Ascheberg hatten sie das bereits geübt. Der Jungenschlafraum für die Sekundarschule wurde gestrichen. Außerdem wurde beim Fundament für eine Aula der Sekundarschule geholfen. „Der Grundriss wurde ausgehoben und mit Steinen angefüllt“, so Pastor Jan Philipp Strelow.

Es gibt noch viel zu tun. Am vergangenen Sonntag ging es aber erst einmal zum Gottesdienst nach Samaria. „Es war ein Gottesdienst voller Gesang auf deutsch, englisch und kimassai, danach saßen wir bei Ziegenfleisch mit Reis und Tee in der Kirche“, berichten Niko Jürges und Nico Wirth. Am 13. August kommen die tatkräftigen Ascheberger zurück, bis dahin steht noch einiges auf ihrer Liste.

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