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Plön Ferienhausanlage und neues Wohngebiet
Lokales Plön Ferienhausanlage und neues Wohngebiet
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17:31 13.04.2018
Von Dirk Schneider
„Das geplante Wohngebiet wird den Ascheberger Ortsrand abrunden“, sagt Bürgermeister Thomas Menzel. Quelle: Dirk Schneider
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Ascheberg

In dem „Ferienhausgebiet Ascheberg“ – so der nüchterne Arbeitstitel des Projektes – sollen bis zu 53 Einzelhäuser im Fachwerkstil auf privaten Grundstücksparzellen erstellt werden. Abgerundet wird die Anlage durch eine zentrale Rezeption, eine Cafeteria und einen Spielplatz. Das 2,2 Hektar große Areal liegt aus Plöner Sicht am Ortseingang von Ascheberg kurz vor dem Bahnübergang auf der rechten Seite der B 430.

Ausweisung des Wohngebietes wegen hoher Kosten bisher aufgeschoben

Von dort solle dann nicht nur die Erschließung der Ferienwohnanlage, sondern auch des neuen Wohnbaugebiets erfolgen, das auf dem Acker zwischen dem Musberg und dem Marienhof entstehen soll, erläuterte Bürgermeister Thomas Menzel. Diese gemeinsame Straße mache die Umsetzung der beiden Vorhaben erst möglich, weil so die Erschließungskosten auf deutlich mehr Grundstücke verteilt werden könnten, so Menzel. Bislang hätten stets die hohen Kosten für die lange Zufahrt der seit zwölf Jahren geplanten Ausweisung des neuen Wohngebiets mit etwa 80 Ein- und Zweifamilienhäusern im Wege gestanden.

Mit der W&N Immobilienvertriebsgesellschaft aus Warnemünde habe nun ein Investor beide Flächen erworben, um diese parallel zu entwickeln. „Das ist ein absoluter Glücksfall für Ascheberg“, freute sich Menzel. Zumal jetzt auch die Chance bestünde, den Marienhof um einen Anbau zu erweitern. Auch dieses Vorhaben sei aufgrund fehlender beziehungsweise überlasteter Erschließungsmöglichkeiten aufgeschoben worden, erinnerte Menzel.

Investor muss Vorgaben der Gemeinde erfüllen

Die Einwohnerfragestunde, die schnell zu einer Diskussionsrunde wurde, dämpfte die  euphorische Stimmung. Die Sorge, dass die Gemeinde auf teuren Planungs-, und Erschließungs- und anderen Folgekosten sitzen bleiben würde und mit einem solchen Großprojekt ein unkalkulierbares Risiko eingehen könnte, entgegnete Menzel, dass der Investor sich verpflichtet habe, sämtliche Vorgaben der Gemeinde zu erfüllen und sämtliche Kosten zu tragen.

Die Befürchtung, dass durch die saisonale Nutzung der Ferienhäuser eine Geisterstadt entstehen würde, halte er persönlich aus eigener Erfahrung für etwas übertrieben. Und die Frage, ob man daher nicht lieber auf beiden Flächen echte Bürger ansiedeln sollte, stelle sich nicht. „Wir dürfen diese Fläche nicht anders nutzen, da kann man nicht einfach eine versteckte Wohnbebauung draus machen.“

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