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Plön Streit um Verwaltung droht zu eskalieren
Lokales Plön Streit um Verwaltung droht zu eskalieren
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06:00 09.11.2018
Von Imke Schröder
Die Ascheberger sind nicht zufrieden mit der Arbeit des Plöner Rathauses. Quelle: Imke Schröder
Plön/Ascheberg

„Es ist doch die Frage, ob wir uns gut beraten fühlen von Plön oder uns eher immer als vernachlässigtes Anhängsel sehen müssen“, so Menzel. Eine offizielle Beschlusslage zur Abspaltung von der Plöner Verwaltung gibt es allerdings nicht.

„Dass wir uns umhören, wenn die Stadt die Kosten erhöhen will, das ist doch ein ganz normaler Vorgang.“ Ein Vorgehen, das sich allerdings als nicht so leicht herausstellt. „Die anderen Verwaltungen können uns gar keine klaren Zahlen für die Verwaltungskosten nennen. Zurzeit haben wir aber das Gefühl, als würden wir seit zwei Jahren mit einer kaputten Klimaanlage in die Werkstatt fahren und der Fehler wird nicht behoben, sondern noch zusätzliches Geld verlangt, weil man ja so oft nachschauen müsste.“

Plöns Bürgermeister Lars Winter (SPD) ist verwundert über das Vorgehen seines Parteifreunds: „Die Kommunalaufsichtsbehörde gab Bösdorf und Ascheberg recht, die Sache mit den Kosten ist somit vom Tisch. Aber mein Kollege Thomas Menzel sucht bewusst die Konfrontation. Es entsteht bei mir der Eindruck, dass er es darauf anlegt, das Bündnis zu verlassen. Schließlich war er nie ein Freund des Verwaltungszusammenschlusses.“

Vor allem, dass Menzel nicht das persönliche Gespräch gesucht habe, mache ihn fuchsig. „Wir sind uns am Mittwoch in der Verwaltung über den Weg gelaufen, da hätte man doch mal ein Wort sagen können. Ich erwarte schon, dass Herr Menzel jetzt einmal auf mich direkt zugeht.Wenn wir Partner wären, würde man das doch so machen. Daraus muss ich schließen, dass wir für ihn keine Partner sind. Und so werden wir in Zukunft einfach Dienstleister sein.“

Thomas Menzel hält sein Vorgehen für vollkommen selbstverständlich. „Da darf man nicht böse sein. Ich will das Beste für meine Gemeinde. Und sich dann öffentlich bei Facebook darüber auszulassen, das ist vollkommen unpassend. Ich zerschlag' doch kein Geschirr, bevor überhaupt etwas passiert ist.“

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