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LBV: Keine Bedenken für die A 21

Loch in Ostseeautobahn LBV: Keine Bedenken für die A 21

Wie sicher ist die A21, die im Bereich Stolpe-Löptin auf Pfählen gebaut wurde? "Keine Bedenken", sagt der Leiter des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr (LBV), Matthias Paraknewitz, nachdem die A 20 bei Tribsees in Mecklenburg-Vorpommern weiter abgesackt ist.

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Verkehrsminister Bernd Buchholz (rechts) und Bundesstaatssekretär Enak Ferlemann bei der Freigabe der A 21 zwischen Depenau und Löptin im Dezember.

Stolpe. Beim Bau der A21 sei ein anderes Verfahren angewandt worden. Zu den möglichen Gründen des A20-Desasters wollte Paraknewitz sich nicht äußern: „Ich kenne die Bodenverhältnisse dort nicht.“

Möglicherweise seien die dort in nicht tragfähigem Baugrund verwendeten sand- und kalkverfestigten Säulen vom Wasser zersetzt worden. Die Fahrbahn war auf einer Länge von etwa 100 Metern immer weiter abgesackt.

In Schleswig-Holstein wurden Betonpfähle verwendet

Auf dem sechs Kilometer langen Abschnitt zwischen Stolpe und Löptin dagegen wurden Pfähle aus Fertigbeton verwendet. 1500 Pfähle wurden etwa 20 Meter tief in den moorigen Untergrund getrieben. Im Dezember 2017 wurde der Abschnitt freigegeben.

Entscheidung auch aus wirtschaftlichen Gründen

„Die Wahrscheinlichkeit, dass hier das Gleiche passiert wie an der A20 in Mecklenburg-Vorpommern“, sagt Paraknewitz, „ist aus der Erfahrung nicht gegeben. Wir haben uns aus technischen und wirtschaftlichen Gründen für diese Bauweise entschieden.“

In Mecklenburg-Vorpommern werden die Kosten für die Herstellung der A20 bei Tribsees auf 100 Millionen Euro geschätzt. Voraussichtliche Bauzeit: bis 2021.

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Ein Artikel von
Ralph Böttcher
Ressortleiter Ostholsteiner Zeitung

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