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Plön Ausbau ab Klein Barkau startet 2018
Lokales Plön Ausbau ab Klein Barkau startet 2018
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13:36 07.09.2017
Von Silke Rönnau
Entspannte Stimmung beim "Bergfest" zur A 21: Wulf Riethausen (von links), Sprecher des Arbeitskreises Siedlungsentwicklung im Bürgerverein Barkauer Land, Torsten Conradt, Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, und Heinrich Broja, Verkehrsplaner beim Kreis Plön. Quelle: Silke Rönnau

Ende Februar hatten die Bürgermeister der an die B 404 angrenzenden Gemeinden im Amt-Preetz mit dem Kreis und dem Land eine Vereinbarung unterschrieben, die den klagefreien Weg zur Realisierung dieses A 21-Abschnitts ermöglichte, resümierte Wulf Riethausen als Sprecher des Arbeitskreises Siedlungsentwicklung im Bürgerverein Barkauer Land. Dabei ging es um die eigentlich geplante Breite der Dörferverbindungsstraße von 5,50 Metern, die nach heftigen Protesten auf sechs Meter verbreitert wurde. Außerdem wird ein Geh- und Radweg geschaffen, an dem sich die Gemeinden mit rund 80000 Euro beteiligen. „Nach den intensiven Auseinandersetzungen kommt die Autobahn in der Mitte des Barkauer Landes an“, so Riethausen. „Und mit der Planung sind wir wohl über den Berg, zumindest was den Bereich von Stolpe bis zur Kieler Stadtgrenze angeht – deshalb feiern wir heute das Bergfest.“ 

Das geplante Grillfest fiel allerdings ins Wasser, stattdessen saß man bei Spanferkel mit Kartoffelgratin in der Alten Schmiede in Barmissen zusammen. Der Verein blicke auf eine kritische, konstruktive und auch erfolgreiche Projektbegleitung in der nunmehr 20 Jahre dauernden Planungsphase zurück, bilanzierte Riethausen. Der neue Geh- und Radweg soll noch vor dem Abbruch des bestehenden Radwegs fertiggestellt werden. Die Vermessungsarbeiten starten im Herbst 2017, als erste Baumaßnahme soll dann ein Jahr später das Überführungsbauwerk für die Querung der Kreisstraße 10 über die A 21 entstehen. 

Konflikte im Vorfeld bereinigen

„Wir wollen die Auseinandersetzungen, wie wir sie im Planfeststellungsabschnitt von Nettelsee nach Klein Barkau hatten, zukünftig vermeiden“, betonte Riethausen. „Deshalb wollen wir im Vorfeld Konfliktfelder identifizieren und bereinigen.“ Der Arbeitskreis Siedlungsentwicklung habe mit den betroffenen Gemeinden für den Abschnitt von Klein Barkau bis zur Edisonstraße in Kiel überlegt, wo es mögliche Konflikte gebe.

Torsten Conradt, Direktor des Landesbetriebs Straßenbau und Verkehr, betonte, dass nicht nur der Bund Geld in die Hand nähme, sondern auch das Land. Die Diskussion um Stellenabbau sei ad acta gelegt. Er verwies aber auch darauf, dass zukünftig der Bund für den Autobahnbau zuständig sei. „Am 1. Januar 2021 werde ich mich aus dem Autobahn-Geschäft verabschieden“, kündigte er an. Trotz dieses engen Zeitfensters habe das Land entschieden, noch in die Planung von Klein Barkau bis Edisonstraße einzusteigen. 

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