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Plön Alle drei wollen eine neue Schwimmhalle
Lokales Plön Alle drei wollen eine neue Schwimmhalle
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06:00 18.02.2019
Von Astrid Schmidt
Grundsätzlich waren sich die drei Bürgermeisterkandidaten Inken Kuhn (von links, SPD), Günter Petrowski (CDU) und Grünen-Kandidat Heiko Voß (parteilos) einig: Die Schwimmhalle gehört zu Laboe, sie sollte dort am Strand neu errichtet und auch touristisch genutzt werden. Martin Lätzel moderierte die Fragerunde. Quelle: Astrid Schmidt
Laboe

Inken Kuhn (SPD), Günter Petrowski (CDU) und Heiko Voß (parteilos) waren der Einladung des Fördervereins Pro Schwimmhalle in das Vereinsheim des Turnvereins Laboe gefolgt und unterschieden sich in ihren Aussagen nur in geringen Nuancen. Kuhn und Petrowski gehören schon seit Jahren der Gemeindevertretung an, die sich bisher nicht zur Schwimmhalle bekannt hatte. Da nahm es nicht wunder, dass viele im Saal von Sinneswandel sprachen. Manfred Krutzinna vom Vorstand des Fördervereins brachte es auf den Punkt: „Wenn das vor sieben Jahren schon so gewesen wäre, hätten wir jetzt bereits eine neue Halle“. Denn solange wird bereits über das Laboer Hallenbad diskutiert, das nach über 40 Jahren in vielerlei Hinsicht ein Sanierungsfall geworden war und seit Jahren den Laboer Gemeindehaushalt mit einem Defizit von rund 500000 Euro belastet. Jedoch zwei Bürgerentscheide sorgten dafür, dass die Halle bis heute betrieben wird, wenn auch inzwischen mit deutlichen Einschränkungen in den Öffnungszeiten.

Plan: ein Zweckverband mit den Umlandgemeinden

Jeder Kandidat hatte zunächst fünf Minuten Zeit, sich zur Frage der Schwimmhalle in der Region zu positionieren. Kuhn erklärte, es sei klar, dass die Region eine Schwimmhalle für Schulschwimmen, Vereine und die Feuerwehren brauche, die Gemeinde Laboe diese aber allein nicht vorhalten könne. „Wir müssen uns mit den Umlandgemeinden zu einem Zweckverband zusammenschließen“, so Kuhn weiter.

Günter Petrowski (CDU) betonte die mögliche Nutzung von Meerwasser für das Laboer Hallenbad. „Das ist ein Alleinstellungsmerkmal in der ganzen Bundesrepublik. Aber wir dürfen den touristischen Zweck nicht vergessen und sollten die Halle etwas größer bauen als die jetzige, eventuell an einem Standort mit mehr Parkmöglichkeiten“, so Petrowski.

Der parteilose Heiko Voß, aufgestellt von den Grünen, erklärte eine „ganz persönliche Bindung“ an die Schwimmhalle. „Ich stehe für den mutigen Weg: eine neue Halle am alten Standort. Doch wir sollten auch dazu stehen, dass Laboe ein starkes touristisches Interesse hat, und das müssen wir fairerweise auch unseren Partnern im Umland sagen.“

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