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Plöner Lebensretter brauchen Hilfe

DLRG schlägt Alarm Plöner Lebensretter brauchen Hilfe

Die Plöner Ortsgruppe der DLRG schlägt für die nächste Badesaison Alarm: Die Wachstation auf der Prinzeninsel, die Lagerräume und das „Vereinsheim“ an der Fegetasche sowie die Garage für Boote und Rettungsgerät sind wegen Schimmelbefalls und Feuchtigkeit eigentlich nicht mehr zu benutzen.

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Der technische Einsatzleiter der DLRG Plön Torben Bläse (rechts) und sein Stellvertreter Heiko Reimann schlagen Alarm, weil die Wachstation und Vereinsräume auf der Prinzeninsel durch starken Schimmelbefall nicht genutzt werden können.

Quelle: Dirk Schneider

Plön. „In dem derzeitigen Zustand ist ein Wach- und Wasserrettungsdienst nicht mehr möglich“, warnen die Vorstandsmitglieder und fordern in einem offenen Brief von der Stadt Plön schnelle Hilfe und aktive Unterstützung. „Die DLRG Plön hat auf der Prinzeninsel einen Standort, der mehr als baufällig ist“, so Ausbildungsleiterin Martina Bläse. So weisen alle Räume nicht zuletzt wegen einer fehlenden Heizung durch nachweislich feuchte Wände einen massiven Schimmelbefall aus. Defekte Fenster, Regenrinnen und Fallrohre tragen ebenfalls zu dem muffigen Raumklima bei. Ein derart die Gesundheit gefährdendes Umfeld könne und wolle man den eigenen Mitgliedern nicht mehr zumuten. Da die Personalplanung für die Besetzung der Wachstation – „manche Rettungsschwimmer nehmen sich für die Zeit sogar Urlaub“ – jetzt anlaufe, brauche man dringend eine verbindliche Zusage, dass die Situation bis zur Badesaison 2018 verbessert werde. „Ansonsten können wir den Wachdienst während der Sommerferien nicht mehr gewährleisten“, bekräftigt Martina Bläse.

Container als Übergangslösung?

Die Stadt Plön arbeite schon seit einem Jahr an diesem Problem, erklärt Bürgermeister Lars Winter auf Nachfrage. „Wir sind im Gespräch mit den Hohenzollern, denen die Prinzeninsel und das Haus gehört.“ Leider habe sich die Entwicklung eines neuen Konzeptes verzögert. Aufgrund der sehr schlechten Gebäudesubstanz stehe neben einer aufwendigen Sanierung auch ein Abriss und Neubau im Raum. „Wir sind uns aber alle einig, dass die Rettungswache Bestand haben muss“, so Winter. „Im Notfall wird die Stadt als Übergangslösung für die Saison 2018 einen Container aufstellen."

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