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Witziges vom Hannoveraner Duo

Lutterbeker Witziges vom Hannoveraner Duo

Schon in der Vergangenheit begeisterte das Hannoveraner Duo mit dem schönen Namen „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“ das hiesige Publikum. Bei der Vorpremiere des neuen Programms „Gleich knallt ´s“ im sehr gut besuchten Lutterbeker bewiesen sie erneut ihre Originalität und Klasse.

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"Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie" im Lutterbeker: Friedolin Müller (links) und Wiebke Eymess.

Quelle: Björn Schaller

Lutterbek. Waren Wiebke Eymess und Friedolin Müller, die auch im wahren Leben ein Paar sind, im vergangenen Programm „Paradiesseits“ noch auf dem Sprung, aus der Stadt aufs Land zu ziehen, sind sie inzwischen dort angekommen. Und wieder bieten die Kabbeleien der beiden jede Menge Zündstoff.

Die große Kunst des Duos besteht auch im dritten Bühnenprogramm darin, das Private im Politisch-Gesellschaftlichen zu spiegeln - und umgekehrt. Dabei ist ihr Witz originell und intelligent. Der Sehnsuchtsort Dorf entpuppt sich als wenig idyllischer Platz, wo es Brötchen nur auf der Tanke gibt, weil alles andere längst dicht gemacht hat. „Die Dörfer mit Bahnhof und Bäcker waren schon zu teuer“, weiß Wiebke. Ex-Stadtmensch Friedolin trauert: „Ich habe nichts gegen unser Haus, ich habe nur was gegen den Ort, wo es steht.“

Neben den Dialogen gibt es Lieder zur Gitarre, Ukulele und Casio. Wie der ironisch fröhlich aufgepimpte Electro-Popsong, bei dem sich grundsätzlich jeder Refrain auf die Formel „alte weiße Männer“ reimt. Zur Vorpremiere hakte es zwar noch an manchen Stellen, da zerfaserte auch mal ein guter Gag, den man gerne komplett gesehen hätte. Aber das Duo machte aus dieser zeitweiligen Not eine Tugend und baute die Hänger einfach mit ein. Riesenapplaus.

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