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Plön "Berlin" holt Kitesurfer aus der Förde
Lokales Plön "Berlin" holt Kitesurfer aus der Förde
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13:30 25.02.2018
Von Thomas Christiansen
Vor Laboe halfen die Seenotretter mit der „Berlin“ und dem Tochterboot „Steppke“ einem entkräfteten Kitesurfer. Quelle: Alexander Krüger
Laboe

Der Seenotrettungskreuzer "Berlin" war am Sonnabend gerade auf dem Rückweg von einer Kontroll- und Übungsfahrt, als die Besatzung den im Wasser treibenden Kitesurfer vor Laboe entdeckte. „Er war zwar nur etwa 300 Meter vom Ufer entfernt, aber gegen die Strömung und den ablandigen Wind hatte er keine Chance, das rettende Ufer zu erreichen“, beschreibt Vormann Michael Müller die Situation.

Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) am Sonntag weiter mitteilte, setzten die Seenotretter sofort das Tochterboot "Steppke" aus und befreiten den erschöpften Jugendlichen. Er trug zwar Schutzkleidung, doch bei einer Wassertemperatur von nur rund zwei Grad Celsius war er bereits leicht unterkühlt. An Bord der "Berlin" versorgte die Besatzung ihn mit einer wärmenden Decke und einem warmen Getränk. Anschließend brachte sie ihn sicher in den Hafen von Laboe.

„Ohne unser Eingreifen hätte es auch anders ausgehen können“, sagte Michael Müller. „Kite- und Windsurfer sollten deshalb niemals alleine unterwegs sein. Damit im Notfall auch Hilfe gerufen werden kann“, betonte er. Er wies auf die Website www.sicher-auf-see.de der DGzRS hin. Dort geben die Seenotretter auch Kitern wertvolle Tipps und bieten Checklisten zum Herunterladen an.

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