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Plön Fördermittel für die Grenzregion
Lokales Plön Fördermittel für die Grenzregion
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18:40 21.02.2016
Von Peter Thoms
Susanne Lemke (links) von der Wirtschaftsförderungsagentur des Kreises Plön und Louise Boy Moe aus der dänischen Kommune Lolland wollen möglichst viele grenzübergreifende deutsch-dänische Projekte fördern. Quelle: Peter Thoms
Plön

„Kultikit steht für Kompetenz, Interaktion und Verständnis. Ausgestattet ist das Programm mit 260000 Euro Fördermitteln. Doch wie kommt man an das Geld? Susanne Lemke von der Wirtschaftsförderungsagentur des Kreises Plön nannte in einer Informationsveranstaltung des Kreises Plön die Grundvoraussetzungen für die sogenannten Mikroprojekte: Die Projekte sollten etwas mit der Sprache und Kultur des Nachbarlandes zu tun haben, neu und innovativ sein und eine gewisse Auswirkung auf die Region haben. Als Beispiele nannte sie Sportbegegnungen oder die Herstellung von zweisprachigen Broschüren – man müsse nur etwas Fantasie entwickeln. Der stellvertretende Landrat Werner Kalinka hatte zuvor in seiner Begrüßung vor allem auf kulturelle Begegnungen großen Wert gelegt: „Kunst und Musik kennen keine Sprachbarrieren.“

 Eine Vorlage, die Reinhold Stauß gerne aufnahm: Als Mitglied im Interreg-Ausschuss kennt er die komplizierten Wege, an Zuschüsse zu kommen nur zu gut, als Musiker im Preetzer Blasorchester wünscht er sich Gastspiele in Dänemark ohne große bürokratische und finanzielle Hürden. Der bekennende Europäer warb in Plön vehement dafür, die Fördermöglichkeiten zu nutzen. Der Antrag sei bewusst einfach gehalten worden, um auch kleine Projekte zu fördern, wobei auch Fahrtkosten, Übernachtungen und Honorare zuschussfähig seien.

 Welche Chancen es für die Fehmarnbelt-Region gibt, veranschaulichte Louise Boy Moe, verantwortlich für Kultur und Freizeit in der Region Lolland mit den Städten Rødby und Maribo. Dort gebe es 413 Vereine, viele Museen (unter anderem Zucker-, Schmiede-, Druckerei- und Schifffahrtsmuseum), eine hochaktive Musikszene (Kammerensemble, Sinfonieorchester, Musikschule, Kammermusik- und Jazzfestivals) und mehrere Theater (auch ein Freilichttheater) – Anknüpfungspunkte genug für grenzübergreifende Projekte.

 Aktuell, so machte Susanne Lemke der deutschen Seite Mut, die Initiative zu ergreifen, seien auf dänischer Seite eine Filmschule und die Organisatoren des Projektes Segel- und Kunstfestival auf der Suche nach deutschen Partnern.

 Weitere Informationen gibt es bei Elke Wiese unter Tel. 04522/743510 oder nach einer E-Mail an elke-wiese@kreis-ploen.de.

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