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Vertrag für Ascheberger Sportler

Germanen-Krise beendet Vertrag für Ascheberger Sportler

Nachträgliches Weihnachtsgeschenk für den TSV Germania Ascheberg: Cay-Lorenz Graf Brockdorff-Ahlefeldt und Bürgermeister Thomas Menzel unterzeichneten den neuen Pachtvertrag für den Sportplatz einschließlich des Vereinsheims, dessen Sanierung bis zum Sommer abgeschlossen werden sollen.

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Cay-Lorenz Graf Brockdorff-Ahlefeldt (von rechts) Bürgermeister Thomas Menzel und der Vorsitzende des TSV Germania Ascheberg Frank Pieters sowie die Vorstandsmitglieder Roland und Ortwin Riedel unterzeichneten den Pacht- und den Nutzungsvertrag für die Sportanlage am Plöner See.

Quelle: Dirk Schneider

Ascheberg. Durch die Sanierungskosten für die bis zu 300.000 Euro teure Baumaßnahme, die vom Eigentümer vorfinanziert wird, erhöht sich die Pacht von 10.000 Euro auf 15.000 Euro pro Jahr. Im Rahmen der kleinen Feierstunde erneuerte die Gemeinde auch den Nutzungsvertrag für die Sportanlage mit dem TSV. „Wir haben alle Anstrengungen unternommen, dass der Verein weiter bestehen kann“, stellte Menzel fest. Dank intensiver Verhandlungen sei es gelungen, ein tragfähiges Konstrukt für die nächsten Jahre zu finden. „Die Gemeinde ist jetzt mit im Boot und steht finanziell Ihrer Seite“, so Menzel. Auch Brockdorff-Ahlefeldt bekannte zu dem Kompromiss, um den in vielen Gesprächen zäh gerungen worden sei. „Das ist eine Lösung, mit der alle Beteiligten zufrieden sein können.“

Germanen waren schon beinahe insolvent

Für Germania Ascheberg endet damit eine fünfjährige Krise, in der sogar die Insolvenz des Vereins drohte. Das Desaster rund um das Clubheim begann 2012. Für die geplante Umgestaltung der Umkleideräume und Sanierungsarbeiten in den Duschräumen hatte die Gemeinde Ascheberg den Germanen 7000 Euro zur Verfügung gestellt. Mangels eines koordinierten Konzeptes verselbstständigten sich aber die Umbaupläne. Viele Gewerke wurden in Auftrag gegeben, keines fertiggestellt. Zudem wurde der Wert der Eigenleistungen viel zu hoch eingeschätzt. Die Kosten explodierten, Rechungen konnten nicht mehr bezahlt werden. Das reparaturbedürftige Gebäude verwandelte sich in eine Bauruine - jetzt kann wieder mit einem funktionsfähigen Sportheim geplant werden.

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