5 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Förderung des Segelsports in Plön

Häsi Albrecht Stiftung Förderung des Segelsports in Plön

Über eine neue gemeinnützige Stiftung kann sich die Stadt Plön freuen, von der in erster Linie Kinder und Jugendliche profitieren sollen. Die Stiftungsgründer, Regina und Christian Albrecht aus Plön, stellten sie auf der Jahreshauptversammlung des Plöner Segler-Vereins von 1908 (PSV) öffentlich vor.

Voriger Artikel
Erschließung ist der Knackpunkt
Nächster Artikel
Premiere mit getanzter Predigt

Während der Kieler Woche 2017 luden Regina und Christian Albrecht Freunde und Unterstützer zu Fahrten mit dem einstigen Marinekutter „Onkel Ernst“ ein, für dessen Restaurierung sich „Häsi“ Albrecht stark gemacht und um Spenden geworben hatte. Der Kutter stammt ebenfalls aus einer Stiftung und wurde dem Plöner Segler-Verein in den siebziger Jahren vom Landessportverband Schleswig-Holstein zu Trainingszwecken übergeben.

Quelle: Anne Gothsch

Plön. Damit es aufgrund der Namensgleichheit keine Irritationen mit der Christian-Albrechts-Universität in Kiel gibt, und weil der gebürtige Plöner seit Kindertagen eher unter seinem Spitznamen „Häsi“ bekannt ist, heißt die Stiftung „Häsi Albrecht Segelsport Stiftung“.

Damit wird der wesentliche Teil des Stiftungszwecks ersichtlich: der Segelsport. Denn mit diesem ist Christian Albrecht ebenfalls seit Kindertagen verbunden, gehört dem PSV seit mehr als 50 Jahren an und möchte mit Stiftungsmitteln vor allem die Jugendarbeit und Regatten-Projekte des PSV unterstützen.

Stiftung spricht Kinder aus Plön an

„Neben der Förderung des Segelsports ist es uns aber genauso wichtig, auch andere Projekte für Kinder und Jugendliche zu unterstützen, da wir selbst keine Kinder haben", sagt Regina Albrecht. Das können sportliche Aktivitäten, Projekte der Pfadfinder oder ähnliche Aktionen gemeinnütziger Kinder- und Jugendarbeit sein.

"Möglichst viele Plöner Kinder sollen davon, profitieren können“, unterstreicht die ebenfalls in Plön geborene Regina Albrecht. Außerdem sollen auch Kultur und Kunstprojekte gefördert werden.

Stiftungsvermögen speist sich aus Immobilien

Das Stiftungsvermögen soll aus den Erträgen der Immobilien gespeist werden, die nach dem Tod der Eheleute komplett auf die Stiftung übergehen. „Doch bereits jetzt werden wir einzelne Objekte nach und nach der Stiftung übertragen“, erklärt Christian Albrecht.

Insgesamt sprechen die Stiftungsgründer von etwa 25 Wohn- und Geschäftseinheiten, alle in saniertem Zustand. Künftig wird das Ehepaar Albrecht gemeinsam mit dem Plöner Rechtsanwalt Christoph Gebhardt über eingereichte Anträge zur finanziellen Förderung entscheiden.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Plön 2/3