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Plön In Zukunft ist der Schulhof essbar
Lokales Plön In Zukunft ist der Schulhof essbar
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19:30 19.06.2018
Von Merle Schaack
Die Johannisbeeren sind schon fast reif: Die Lehrer Philipp Kraft (hinten links) und Thorsten Bell sowie die Schüler Zekria Faghini (vorne links) und Din Mahanovic des Heinrich-Heine-Gymnasiums in Heikendorf freuen sich über ihren essbaren Schulhof. Quelle: Merle Schaack
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Heikendorf

Die Initiative des Ministeriums für Schule und Berufsbildung und das Institut für Qualitätsentwicklung würdigen damit alle zwei Jahre Schulen, die den Slogan „Heute etwas für morgen bewegen“ aktiv in ihrer Arbeit verankern.

Projekte und Aktionen können aus Themenfeldern wie Ernährung, Energienutzung, Globale Entwicklung, Mitbestimmen und Mitgestalten, oder Medien kommen.

Andernach als Vorbild

Die Inspiration der Heikendorfer kam aus Süddeutschland. Im Unterricht ging es um die Stadt Andernach in Rheinland-Pflaz, die das Konzept in der ganzen Stadt umsetzt.

„Da sagten die Schüler: Das können wir doch im Kleinen auch auf unserem Schulhof machen“, erzählt Lehrer Philipp Kraft, der für die Schulentwicklung zuständig ist.

Betreut wird das Projekt, um dessen Pflege sich eine Arbeitsgemeinschaft kümmert, von einer Gärtnerin in Ausbildung.

Kirschen, Erdbeeren, Weintrauben

Inzwischen geht der essbare Schulhof, der bislang aus einem eingezäunten Stück Grün mit unter anderem Kirschbaum, Weintrauben und Wilderdbeeren sowie einzelnen grünen Inseln auf dem Schulhof besteht, in die zweite Ernte-Saison. Auch im Bio-Unterricht wird er als Anschauungsobjekt genutzt.

Das Tor dazu steht allen Schülern offen. „Momentan ist das System noch nach dem Motto vom Schulhof direkt in den Mund – von den Wilderdbeeren ist auch nicht mehr viel da“, sagt Kraft. Aber es gibt auch schon viele noch weiter reichende Ideen.

Alle Anlagen sollen "essbar" werden

So ist eine Vernetzung mit der Koch-AG angedacht, und auch die Landfrauen wollen sich einklinken. „Die Schüler sollen so Bewusstsein für die Wichtigkeit von Lebensmittel und alles Regionale, das bei uns wächst, bekommen“, so Kraft.

Nach und nach sollen alle Außenanlagen der Schule „essbar“ werden, ganz nach dem Andernacher Vorbild.

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