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Plön Panzerhaubitze sorgt für Donnergrollen
Lokales Plön Panzerhaubitze sorgt für Donnergrollen
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12:31 07.02.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Eine hohe Fontäne schießt aus der Ostsee vor der Hohwachter Bucht. Die Bundeswehr übte mit schweren Granaten vom Truppenübungsplatz Putlos aus. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
Lütjenburg

Mit einem Kaliber von 155 Millimeter ist die Waffe das schwerste Geschütz der Bundeswehr. Zufällig fotografierte ein Journalist die Panzerhaubitzen am Montag, wie sie bei Oldenburg in Richtung Putlos fuhren und veröffentlichte das Bild auf Twitter. Dabei handelt es sich um Fahrzeuge des Panzerartillerielehrbataillons 325 aus  Munster in Niedersachsen. „Das ist schon etwas Besonderes. Die gehören sonst nicht zu unserem Portfolio“, sagte der Kommandant des Truppenübungsplatzes Putlos, Oberstleutnant Thilo Santüns, auf Anfrage. Der Schwerpunkt in Putlos liegt ansonsten bei der Ausbildung von  Marinekräften.

Nicht nur die Lautstärke der Granatsalven ist ungewöhnlich, sondern auch die Optik. Bei derzeit klarer Sicht sind die Wasserfontänen der auf der Ostsee explodierenden Granaten deutlich am Ufer zu erkennen. Das Wasser steigt nach der Detonation schätzungsweise über 20 Meter in die Luft.

Warum schießt die Panzerhaubitze 2000 an der Ostsee auf das offene Meer? Eigentlich handelt es sich um eine Waffe für den Bodenkrieg. Beobachter vermuten daher, dass die Bundeswehr in Putlos etwas Neues an dem Waffensystem testet, möglicherweise eine neuartige Munition.

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