Menü
Kieler Nachrichten | Ihre Zeitung aus Kiel
Plön Niederlande übernehmen das Kommando
Lokales Plön Niederlande übernehmen das Kommando
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:00 30.01.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Oberstleutnant Nikolas Scholtka (links) und seine 400 Todendorfer Soldaten stehen demnächst unter dem Kommando seines holländischen Kollegen Oberst Jan Blom. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn

Eine dreiköpfige niederländische Abordnung unter Leitung von Oberst Jan Blom unternahm in diesen Tagen ihren Antrittsbesuch in der Kaserne in Todendorf. Die Verständigung klappte problemlos. Blom leistete bereits zwischen 1983 und 1995 Dienst in Deutschland und spricht perfekt die Sprache seiner zukünftigen Untergebenen. „Ich habe in Deutschland gelebt.“

Niederländische Soldaten werden in Todendorf allerdings nur zu Besuch erscheinen und nicht dauerhaft an der Ostsee stationiert sein. So der jetzige Stand der Dinge. Als Schnittstelle zwischen den beiden Einheiten dienen etwa 15 deutsche Soldaten, die in Vredepeel ihren Dienst versehen und auch ein wenig Niederländisch lernen sollen.

Nationale Aufgaben bleiben unberührt

Dem neuen Verbund, der die Luftverteidigung auf kurze Entfernungen umfasst, sind aber auch Grenzen gesetzt. Das niederländische Kommando greift nicht ein bei internationalen Einsätzen der Todendorfer wie derzeit in Mali. Das bleibt in nationaler Hoheit. Bei Ausbildung und Training gilt das nicht. Scholtka: „Oberst Blom sagt, was ich dann zu tun habe.“ Bisher tat das der Kommodore des Flugabwehrraketengeschwaders 1 in Husum.

Großer Appell am 4. April in den Niederlanden

Anfang 2016 kam man in den Verteidigungsministerien beider Länder auf die Idee, weitere Kooperationen einzugehen. Anfang 2017 nahmen die Planungen an Fahrt auf und mündeten Ende August in einem Vertrag. Im November besuchte eine Abordnung aus Todendorf ihre zukünftigen Kollegen in Vredepeel. Am 4. April will man dort mit einem großen Appell den Verbund sichtbar darstellen. Dazu reisen rund 100 deutsche Soldaten in die Niederlande.

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Abschiebung einer albanischen Familie aus Kirchbarkau im Sommer 2017 war umstritten. Nun gibt es Chancen auf eine Rückkehr der Familie C., da die Ausländerbehörde im Kreis Plön die Wiedereinreise-Sperre aufheben kann.

29.01.2018

Es ist nicht der erste Versuch, der zuletzt gescheiterte liegt noch keine vier Jahre zurück. Doch nun wird deutlich: Eine Fusion der Gemeinden Heikendorf, Schönkirchen und Mönkeberg findet wieder mehr Anhänger. Alle drei Bürgermeister sind für einen Zusammenschluss.

Merle Schaack 29.01.2018
Plön Unfall auf der B 430 - Ausweichmanöver endete im Graben

Glück im Unglück hatte der Fahrer eines Opel Astra, als er am Montagmittag um 12.47 Uhr auf der B430 bei Vierhusen (Gemeinde Belau) mit zwei Lkw kollidierte. Der 83-jährige Neumünsteraner konnte von der Kalübber Feuerwehr mit leichten Verletzungen aus dem Autowrack befreit werden.

Dirk Schneider 29.01.2018
Anzeige