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Plön Sporthalle nicht zu retten
Lokales Plön Sporthalle nicht zu retten
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06:00 24.11.2018
Von Anne Gothsch
Überall sind in den Umkleidekabinen und Sanitärräumen im Untergeschoss der Sporthalle in Kirchbarkau enorme Nässeschäden sichtbar. Quelle: Anne Gothsch
Kirchbarkau

Die Mitglieder des Amtsausschusses Preetz-Land votierten in ihrer jüngsten Sitzung einstimmig dafür, die Planungen für den Ersatzbau einer Sporthalle mit zwei Feldern weiterzuverfolgen und ein Finanzierungskonzept zu erstellen. Die Schäden an und in der Halle, die wohl aus den Jahren 1970/71 stammen dürfte, sind an allen Ecken und Enden sichtbar.

Nässeschäden und Schimmelbefall

Vor allem im Kellergeschoss mit den Umkleide- und Sanitärräumen sind aufsteigende Nässe und Schimmelbefall unübersehbar. Zwar sei mit enormem Aufwand dafür gesorgt worden, dass eine Nutzung weiterhin möglich ist. Aber es bestehe großer Handlungsbedarf, betonte Rainer Hingst bei einem Ortstermin mit Mitgliedern des Projektausschusses im Amt Preetz-Land. Auch in der eigentlichen Halle sind die Feuchtigkeitsschäden durch das undichte Flachdach und die aufsteigende Nässe deutlich sichtbar.
Für einen Ersatzbau standen zwei Varianten zur Auswahl. Eine Einfeld-Halle, die gerade eben den Bedarf der Grundschule abgedeckt hätte, oder eine Zweifeld-Halle in den Ausmaßen 45 mal 23 Meter, die auch für sportliche Wettkämpfe geeignet wäre. „Das hätten sich auch die Vereine gewünscht, die die Halle ebenfalls nutzen. Doch die große Lösung, die grob geschätzt etwa 3,5 Millionen gekostet hätte, wäre einfach nicht finanzierbar“, so Hingst.

Finanzielle Hilfe vom Kreis Plön noch unklar

Deshalb sollen nun die Pläne für eine abgespeckte Zweifeld-Halle weiterverfolgt werden, die mit einer Spielfeldgröße von 35 mal 22 Metern auch den Ballspielern zum Training genügt. Für Turnierspiele reicht der Platz jedoch nicht aus, auch nicht für einen separaten Zuschauerbereich. „Aber wir hätten eine voll funktionsfähige und barrierefreie neue Halle mit den entsprechenden Umkleide- und Sanitärräumen auf gleicher Ebene“, so Hingst. Eine erste grobe Kostenschätzung liegt bei rund 2,6 Millionen. Eine Million Euro aus einem Bundesförderprogramm ist für das Projekt bereits reserviert. Ob auch der Kreis Plön das Vorhaben finanziell unterstützt, ist noch offen. „Wir haben alle Fraktionsvorsitzenden des Kreistages dazu angeschrieben und auch einzelnen Landtags- und Kreistagsabgeordneten den maroden Zustand der Halle gezeigt“, berichtete der Projektausschuss-Vorsitzende.

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