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Gedanken zu Natur und Klimawandel

Kloster Preetz Gedanken zu Natur und Klimawandel

„Frieden mit der Schöpfung“ lautet das Motto einer neuen Veranstaltungsreihe im Adeligen Kloster zu Preetz. Bis Mai wird jeden ersten Sonnabend im Monat ein Abendläuten mit Andacht und anschließender Diskussionsrunde im Konventssaal im Refektorium (Winterkirche) angeboten.

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Jörn Halbe (von links), Gabriele Göschel, Christoph Scheilke, Viktoria von Flemming und Fanny Dethloff laden für Sonnabend, 3. Februar, zum nächsten Abendläuten ins Refektorium (Winterkirche) des Klosters in Preetz ein.

Quelle: Silke Rönnau

Preetz. Jörn Halbe, ehemaliger Rektor des Predigerseminars und ehrenamtlicher Klosterprediger seit 1982, lebt seit September auf dem Klosterhof und engagiert sich zusammen mit Christoph Scheilke, Gabriele Göschel, Priörin Viktoria von Flemming, Klinik-Geschäftsführer Hermann Bölting und Notfallseelsorgerin Fanny Dethloff in der Vorbereitungsgruppe. Drei Abende haben sie bereits gestaltet und für die rund 45 Minuten einen liturgischen Rahmen mit einem Eingangsgebet, Liedern, Psalmen-Lesung und einem dialogischen Mittelteil geschaffen.

Hoffnung und Ohnmacht

Am Sonnabend, 3. Februar, geht es um „Hoffnung und Ohnmacht“. Zu Gast ist dann der Preetzer Umweltamtsleiter Jan Birk. „Die Gefährdung des blauen Planeten hat sich schon so sehr verselbständigt, dass man das nicht so schnell wieder zurückdrehen kann, aber es gibt auch Hoffnung, es könnte sich doch noch wenden lassen“, erklärt Halbe dazu.

Jeder kann sich einmischen

Nach dem Dialog bestehe die Möglichkeit für ein freies Gespräch, damit die Besucher sich selbst auch einmischen könnten. „Wir haben so getan, als seien wir die Krone der Schöpfung – das können wir so nicht stehen lassen, dafür haben wir das schon zu sehr an die Wand gefahren“, meint Fanny Dethloff. Einerseits machten die Wetterkapriolen vielen Angst, andererseits gebe es auch schon positive Veränderungen.

Priörin Viktoria von Flemming verweist auf die Landwirtschaft: Schon jetzt habe es durch den Klimawandel einige Missernten gegeben. Sie freue sich, dass diese Bewegung im Kloster entstanden sei. Es sei wichtig, einen Kreis anzubieten, der offen sei für alle Menschen, „um gemeinsam zu überlegen, wie kann es weitergehen und was kann ich selbst tun“.

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