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Plön Dicke Luft in Lutterbek
Lokales Plön Dicke Luft in Lutterbek
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06:00 30.11.2018
Von Astrid Schmidt
Unruhige Adventszeit: Die Mitglieder des Schmiedevereins rüsten sich für das Anleuchten am Sonnabend um 18 Uhr. Quelle: Astrid Schmidt
Lutterbek

Die Gräben zwischen der Eigentümerfamilie und dem Bürgermeister scheinen tief, die Unruhe im Dorf ist groß, Diskussionen um den Standort der Strohfigur am Dorfteich ließen ebenfalls in den vergangenen Monaten die Wogen hochschlagen.

Schmiedeverein darf Gebäude weiter nutzen

„Das Vertrauensverhältnis zum Bürgermeister ist nicht mehr so, wie wir uns das vorstellen“, erklärte Angela Brockmann in öffentlicher Sitzung. Aber ihr liege der ehrenamtliche Schmiedeverein am Herzen. Der soll die Schmiede weiterhin kostenfrei nutzen können. „Erste Gespräche hat es gegeben, wir sind auf einem guten Weg“, erklärte die Eigentümerin.

Uwe Timm, Hauptausschussvorsitzender (FWG), sagte, es sei unverständlich, was „persönliche Animositäten“ mit einem Vertrag mit der Gemeinde zu tun haben. „Es gibt viel Unfrieden im Ort, das Dorf wird gespalten“, kritisierte er das Vorgehen der Eigentümer. Die beharrten in ihren Redebeiträgen darauf, der Bürgermeister habe sie „schlecht behandelt“, worauf Bürgermeister Wolf Mönkemeier die Diskussion abbrach mit dem Hinweis, die Sitzung sei kein Podium für persönliche Anfeindungen. Er werde sich privatrechtliche Schritte vorbehalten, kündigte Mönkemeier an.

Keine Planungssicherheit für eine Strohfigur

Mit Blick auf die für 2019 geplante Eröffnung der Probsteier Korntage in der Gemeinde bedauerte er, dass es derzeit keine Planungssicherheit für eine Strohfigur gibt. Den Standort, so betonte er, werde man nicht verändern. Der Vorsitzende des Schmiedevereins und Sprecher des Strohfigurenteams ist indessen positiv gestimmt. „Wir werden wohl wieder eine Figur bauen“, glaubt Heinrich Stark.

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