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Plön Die Welt von einer anderen Seite sehen
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18:10 17.07.2018
Von Anja Rüstmann
Die Blazer sind mit Pins übersät, seit (von links) Moritz Petersen, Robert Quack und Matthis Clausen von ihrem Auslandsjahr zurück in Plön sind. Quelle: Anja Rüstmann
Plön

„Es geht darum, andere Kulturen kennenzulernen und auch Freundschaften zu schließen“, sagt Robert Quack, der beim Plöner Rotary-Club Jugenddienstbeauftragter ist. Dieser Austausch ist eher ein Friedensdienst. Die Jugendlichen lernen Land und Leute kennen und verstehen.

Die Plöner Schüler stecken noch voller Eindrücke von ihren Reisen. Und ihre typischen Rotary-Blazer sind voll von Anstecknadeln. Die Pins stehen für Erinnerungen, es sind Souvenirs ihrer Begegnungen. Pia Pallasch sammelt noch ein paar Tage in Kolumbien. Robert, Matthis und Moritz können bereits erzählen.  „Die Welt ist ein Stück kleiner geworden“, sagt Robert Quack, der das Amt des Jugenddienstbeauftragten gerade von Henner Schwerk übernommen hat. Der wiederum leitet jetzt den Rotary-Jugenddienst für Schleswig-Holstein und Hamburg.

Weihnachten unter der Plastiktanne

Robert hat Weihnachten im Pool statt im Schnee verbracht, statt Gans gab es Gegrilltes. „Immerhin hatte meine australische Gastfamilie einen Plastiktannenbaum“, schmunzelt er. Nördlich von Brisbane war er bei insgesamt fünf Familien zu Gast und schwärmt vom Wetter und neun Wochen Sommerferien, während in Plön Winter war.

Matthis hat in Ecuador die Südamerikaner als „sehr relaxed“ erlebt, offen und freundlich. In Machala, einer Stadt von gut 200.000 Einwohnern, spricht man Spanisch und zahlt mit Dollar. Moritz war in Brasilien. „Aber eigentlich habe ich drei Länder kennengelernt“, erzählt er. Gelebt hat er bei Gastfamilien in Brasilia, die Ausflüge an die Küste bis nach Rio de Janeiro oder an den Amazonas haben ihm zwei weitere Seiten des Landes gezeigt. „Und die Menschen sind dort absolut aufgeschlossen“, sagt er.

Bis Mitte September für 2019 bewerben

Bewerbungen für den Austausch ab Sommer 2019 nimmt der Rotary-Club bis Mitte September entgegen. Wer im Kreis Plön lebt und bei Abreise 16 oder 17 Jahre alt ist, sich diesen Austausch vorstellen kann und mit einem Stipendium von Rotary in die Welt ziehen möchte, schreibt Robert Quack eine E-Mail: mail@drquack.de.

Austauschschüler zahlen das Flugticket und eine Auslandskrankenversicherung selber. Eine Mitgliedschaft der Eltern bei Rotary ist nicht Voraussetzung, aber die Bereitschaft, im Gegenzug selber einen Jugendlichen Gast aufzunehmen. Ach ja, und der dunkelblaue Blazer muss selber gekauft werden. Plöner Pins, die dann getauscht werden, stellt der Serviceclub zur Verfügung.

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