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Plön Verwirrung bei Telefonkunden
Lokales Plön Verwirrung bei Telefonkunden
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10:00 31.01.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Voice over IP, Vertragslaufzeit, Glasfaseranschluss?  Telefonkunden im Kreis Plön sind in einigen Fragen ratlos. Quelle: Julian Stratenschulte
Kreis Plön

Beim Zweckverband und in der Plöner Kreisverwaltung gab es dazu Bürgeranfragen. Voice over IP bedeutet einfach formuliert: Telefonieren über das Internet und kostet nicht mehr als der bisherige Anschluss. Die neue Technik können allerdings die Kunden nicht nutzen, die noch mit analoger oder ISDN-Technik telefonieren. Daher die Umstellung. Wer sich verweigert, dem droht möglicherweise sogar die Kündigung seines Anschlusses. Das Telefon und das Internet wären in dem Fall nicht mehr zu benutzen.

Gefahr der Doppelzahlung

Wie es in einer Mitteilung des Zweckverbands heißt, geht die VoIP-Umstellung meist mit dem Abschluss eines neuen Vertrags mit einer Laufzeit über 24 Monate einher. Für diejenigen Kunden des Zweckverbands, die schon in absehbarer Zeit ihren neuen Glasfaseranschluss bekommen, ist das unangenehm. Sie müssten zum Beispiel an den bisherigen Telefonanbieter und den Zweckverband entweder doppelt bezahlen oder vorerst auf ihre neue, schnelle Internetleitung verzichten. Solange eben, bis der alte Telefonvertrag abgelaufen ist, um die zusätzliche Geldausgabe zu vermeiden. 

Telekommunikationsgesetz erlaubt Laufzeit über zwölf Monate

Wem die 24 Monate Vertragslaufzeit bei Umstellung auf VoIP zu lang sind, dem empfiehlt der Vorsitzende des Zweckverbandes, Volker Schütte-Felsche, einen Blick in das Telekommunikationsgesetz. Dort heißt es: „Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten sind verpflichtet, einem Teilnehmer zu ermöglichen, einen Vertrag mit einer Höchstlaufzeit von zwölf Monaten abzuschließen.“ Es besteht also kein Zwang bei der Umstellung der Technik auf VoIP, für 24 Monate zu unterschreiben. Die Telefonanbieter müssen per Gesetz dem Kunden auch nur zwölf Monate zugestehen. Oftmals würden die Kunden aber darauf nicht aufmerksam gemacht, heißt es in der Mitteilung. Eine Nachfrage bei dem Telefonanbieter mit Hinweis auf die gesetzliche Regelung könne sich also lohnen. 

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