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Plön Gemeinde kritisiert F-Plan in Tröndel
Lokales Plön Gemeinde kritisiert F-Plan in Tröndel
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17:04 12.09.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Aus Sicht der Gemeindevertretung Giekau ist der Lkw-Verkehr im Gleschendorfer Weg ein Problem. Quelle: Hans-Jürgen Schekahn
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Tröndel/Giekau

Hartwig Niebuhr gründet in den 90er-Jahren seine kleine Spedition im beschaulichen Gleschendorf (Gemeinde Tröndel). Das Unternehmen entwickelte sich prächtig. Heute arbeiten 20 Angestellte für ihn. Im ländlichen Raum ist er damit ein gern gesehener Arbeitgeber und Gewerbesteuerzahler.

Das Wachstum des Unternehmens in der Vergangenheit hatte allerdings unerwartete Konsequenzen. Die Landesplanung und das Kreisbauamt forderten vor etlichen Jahren die Gemeinde Tröndel auf, ihren Flächennutzungsplan entsprechend zu ändern. Das Verfahren zog sich lange hin und geht nun in seine Endphase.

Dazu gehört auch eine offizielle Stellungnahme der Gemeinde Giekau zu den Plänen. Und die fällt ziemlich harsch aus. Sie stimmt dem neuen Flächennutzungsplan nur unter Vorbehalt zu. Sie sorgt sich um Straßenschäden, die die Lkw auf den Gemeindestraßen anrichten könnten. „Diese erfahren eine unverhältnismäßig hohe Abnutzung, welche die ursprünglich vorgesehene Nutzung in nicht vorgesehenem Ausmaß übersteigt“, heißt es in der Stellungnahme der Giekauer. Insbesondere für Bewohner im Gleschendorfer Weg in Giekau seien die Auswirkungen spürbar. Die Gemeindevertreter sprechen von „Störung“, „Wohnbeeinträchtigung“ und „Gefährdung für die Anwohner“. Sie werfen der Spedition vor, „neuen Verkehr auf den Gemeindestraßen zu produzieren.“

Das sieht der Unternehmer Hartwig Niebuhr anders. Er plane überhaupt keine Veränderungen seines Betriebes oder eine Vergrößerung seiner Fahrzeugflotte von derzeit 17 Lkw. Sein Familienunternehmen sei ausgelastet. Es ändere sich nichts durch den neuen Flächennutzungsplan. Der bilde später nur einmal ab, was jetzt schon an Gebäuden und Lagerplätzen vorhanden sei. Er führt die Kontroverse darauf zurück, dass die Lkw-Branche einen schlechten Ruf habe. Dabei sei jeder auf Güter angewiesen, die sie transportierten.

Niebuhr unterstreicht zudem, dass der Großteil seiner Fahrzeuge montags losfahre und freitags zurückkehre. In der Woche seien die Speditions-Fahrzeuge unterwegs und nicht vor Ort.

Ähnlich sieht das auch der Bürgermeister von Tröndel, Volker Schütte-Felsche. „Es wird keine Veränderungen der Verkehrsverhältnisse geben.“ Bei der Änderung des Flächennutzungsplan gehe es nur darum, die vorhandenen Flächen des Unternehmens für Lager, Material und Fahrzeuge darzustellen.

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