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Plön Maroses (SPD) als Ersatz-Kreispräsident?
Lokales Plön Maroses (SPD) als Ersatz-Kreispräsident?
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13:36 13.06.2018
Von Hans-Jürgen Schekahn
Norbert Maroses (SPD) könnte Kreispräsident auf Zeit werden. Quelle: SPD
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Plön

Wie berichtet, hält die CDU an ihrem Kandidaten Werner Kalinka fest. Eine deutliche Mehrheit der Kreistagsabgeordneten ließ den CDU-Kreisvorsitzenden in vier Wahlgängen durchfallen. Auch beim Fortsetzungstermin des Kreistages am 20. Juni wollen die CDU wieder Kalinka vorschlagen und seine Kritiker mit Nein stimmen.

Beauftragter leitet die Wahl eines Stellvertreters

Wenn es bei dieser Situation bliebe, und danach sieht es derzeit aus, würde das Land eingreifen. „Sollte ein Kreistag fortgesetzt nicht in der Lage sein, eine Präsidentin oder einen Präsidenten aus seiner Mitte zu wählen, dann wäre durch die Kommunalaufsicht zu prüfen, ob einem Beauftragten die Leitung der Wahl einer Stellvertreterin oder eines Stellvertreters übertragen werden soll“, heißt es aus dem Innenministerium auf Anfrage. Für den Posten des Beauftragten könne jede geeignete Person in Frage kommen, also auch Nicht-Kreistagsmitglieder.

SPD hat Vorschlagsrecht für Stellvertreter

Seine einzige Funktion besteht demnach darin, einen stellvertretenden Kreispräsidenten wählen zu lassen. Während die CDU das alleinige Vorschlagsrecht für den Kreispräsidenten hat, liegt das für seinen Stellvertreter aber bei der SPD. Und die hat für diesen Posten ihren Kreisvorsitzenden Norbert Maroses aus Preetz nominiert. In dem Moment, wo der Kreistag ihn zum  Stellvertreter wählen würde, räumte der Beauftragte wieder seinen Platz. Das Innenministerium: „Mit der Wahl der Stellvertreterin oder des Stellvertreters wäre die Handlungsfähigkeit dann wieder gegeben.“ Maroses würde die Sitzungsleitung übernehmen und die Tagesordnung abarbeiten, die am Montag liegen geblieben ist. Und solange kein Kreispräsident gewählt ist, wäre er als sein Stellvertreter in  Amt und Würden.

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