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Plön Leichterer Sprung in den Beruf
Lokales Plön Leichterer Sprung in den Beruf
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06:00 18.01.2019
Von Frida Kammerer
Thorsten Dittkuhn (v.li.), Michael Westerfeld, Peter Garbrecht, Stephanie Ladwig, Axel Böhm, Stefan Beeg und Alexander Kraft unterzeichnen die Kooperationsvereinbarung zur Einrichtung einer Jugendberufsagentur in Plön. Quelle: Frida Kammerer
Preetz

Damit allen Schülern der lückenlose Übergang vom Schulabschluss in eine Ausbildung oder an eine weiterführende Schule glückt, haben Schulamt, Jobcenter, die Agentur für Arbeit, das regionale Berufsbildungszentrum und der Kreis Plön eine Kooperation über eine Jugendberufsagentur geschlossen. "Wir wollen den Jugendlichen ein niederschwelliges Angebot bieten, das nicht nach Behörde riecht", erklärt Michael Westerfeld, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Plön, die Idee der Kooperation. Nicht die, die das Jobcenter schon als Kunden hat, seien problematisch, sondern die Jugendlichen, die noch nicht erfasst sind.

Minderjährige müssen zur Berufsschule

Schüler, die bei ihrem Schulabschluss noch minderjährig sind, müssen noch bis zur Volljährigkeit eine Berufsschule besuchen. "Hier wollen wir die Jugendlichen schon überzeugen, einen Beruf zu ergreifen", sagt Axel Böhm, Leiter des regionalen Bildungszentrums im Kreis Plön. "Viele Jugendliche verlieren wir auf dem Weg. Wir haben das Ziel, alle mitzunehmen", erklärt Landrätin Stephanie Ladwig.

Schon jetzt bietet die Agentur für Arbeit und das Jobcenter Übergangs- und Fallkonferenzen in Schulen an, um die Jugendlichen möglichst früh abzuholen und in eine Ausbildung zu bringen: "Eine erfolgreiche Ausbildung ist die beste Prävention von Arbeitslosigkeit", findet Garbrecht. Ihm sei aber auch klar, dass es bei Arbeitslosigkeit nicht immer nur um Ausbildung und schulische Perspektiven geht: "Es gibt Jugendliche mit erhöhten Unterstützungsbedarf, die müssen den Weg zu uns finden".

Jugendliche mit schwerer Vergangenheit brauchen besondere Angebote

Das Angebot ist speziell auf Jugendliche abgestimmt, die es nicht einfach haben: "Wir wollen Schüler abholen, die vielleicht eine schwierige Kindheit hatten oder Schulverweigerer sind", sagt Westerfeld. Deshalb habe man auch besondere Öffnungszeiten: "Jemanden, der generell nicht zur Schule geht, können wir nicht um 9 Uhr einbestellen".

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