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Plön Schonende Mammografie
Lokales Plön Schonende Mammografie
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14:22 04.01.2018
Von Silke Rönnau
Dr. Frank Schubert und seine Mitarbeiterinnen Alina Schulze (rechts) und Sabrina Bieck stellen das neue Mammografie-Gerät vor. Quelle: Silke Rönnau
Preetz

Der Arzt hat das Gerät für das Förde-Radiologicum im Ärztehaus an der Klinik Preetz angeschafft. Es gebe zwei Säulen für die Untersuchung, erläutert Schubert: Dazu gehöre erstens das Screening, zu dem Frauen zwischen 50 und 70 Jahren alle zwei Jahre eingeladen werden. Und zweitens das QuaMaDi-Programm (Qualität in der Mamma-Diagnostik), das 2001 ins Leben gerufen wurde für Frauen jeden Alters, deren Arzt eine genauere Untersuchung der Brust für erforderlich halte.

„Leider gehen viele Frauen immer noch nicht zur Voruntersuchung aus Angst vor der Diagnose“, hat Schubert festgestellt. Andere hätten Angst vor der Strahlenbelastung - unberechtigter Weise, betont er. Und viele empfänden die Untersuchung als unangenehm und hätten Angst vor dem Druck, mit dem die Brust zusammengequetscht werde.

Das neue Gerät, das nun in Preetz steht, habe rund 200.000 Euro gekostet und für die Patientinnen auch eine Fernbedienung, mit der sie selbst die Stärke der Kompression bestimmen, erklärt der Radiologe. Michael Dittmann, Gebietsleiter für die Herstellerfirma GE Healthcare, betont, dass dies das erste Gerät dieser Art von seiner Firma sei, das in Schleswig-Holstein/Hamburg aufgestellt worden sei.

Die Röntgenstrahlen werden über einen Detektor direkt in Bilder umgesetzt und diese auf seinen Monitor übertragen, wo er sie auswerten könnte, erläutert Schubert die technische Arbeitsweise. So sei die Strahlenbelastung etwa 20 Prozent niedriger als früher bei den Speicherfolien und die Detail-Erkennbarkeit besser geworden.

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